06.03.2014 15:20:33

dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 06.03.2014 - 15.15 Uhr

    ROUNDUP 2: Darmstädter Merck blickt nach Gewinnsprung vorsichtig auf 2014

    DARMSTADT (dpa-AFX) - Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der  Pharma- und Chemiekonzern Merck den Konzerngewinn noch mehr als verdoppelt. Für 2014 blicken die Darmstädter hingegen wegen des starken Euro weit vorsichtiger in die Zukunft. So sollen zwar die Umsatzerlöse ohne Zukäufe und Währungseffekte leicht steigen. Allerdings dürfte das Wachstum durch "anhaltend negative Wechselkurseffekte" aufgezehrt werden, sagte Unternehmenschef Karl-Ludwig Kley am Donnerstag in Darmstadt. Der Dax-Konzern rechnet daher mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) vor Sondereinflüssen soll stabil bleiben.

ROUNDUP 2: Telekom wieder auf Wachstumskurs - Hohe Investitionen belasten

    BONN  - Die Deutsche Telekom setzt auf Wachstum in den USA und nimmt dafür viel Geld in die Hand. In den vergangenen Quartalen war das bisherige amerikanische Sorgenkind zum Wachstumsmotor der Telekom geworden. Nachdem die Telekom 2013 erstmals seit Jahren wieder gewachsen war, soll der Umsatz in diesem und im nächsten Jahr weiter zulegen. Doch da die Investitionen viel Geld kosten, senkte die Telekom teilweise ihre Prognose. An der Börse kamen die Nachrichten schlecht an. Die T-Aktie war zweitschwächster Wert im Dax.

ROUNDUP 2: Neues Jahr bringt Conti neuen Schub - Aktie auf Rekordhoch

    FRANKFURT  - Börsenliebling Continental sieht sich schon zum Jahresstart auf neuer Rekordfahrt. Einzig die hartnäckige Krise in Südeuropa bremst den Dax(DAX)-Konzern auf der Jagd nach noch höheren Bestmarken. Insgesamt deuteten die Zeichen zwar auf volle Kraft voraus, sagte Conti-Chef Elmar Degenhart am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Frankfurt. Doch gerade der Süden des für Conti so wichtigen Marktes Europa dürfte auch künftig ein merklicher Bremsklotz bleiben.

ROUNDUP/Mobilfunkmarkt in Frankreich: Buhlen um SFR geht in nächste Runde

    PARIS  - Der Kampf um den zweitgrößten Mobilfunkanbieter Frankreichs SFR wird konkret: Das erste milliardenschwere Angebot liegt beim Eigentümer Vivendi auf dem Tisch. Einer der beiden Interessenten, der Mischkonzern Bouygues ist am Donnerstag vorgeprescht und hat seine Offerte öffentlich gemacht. Mitbewerber Altice, Großaktionär des Kabelnetzbetreibers Numericable, soll dem Vernehmen nach ebenfalls seinen Hut in den Ring geworfen haben - wenn auch die Konditionen des Gebots noch nicht offiziell sind. Der Vivendi-Aufsichtsrat will nun die beiden Angebote prüfen.  

ROUNDUP: Börse feiert Ausblick von Orange - Geschäft soll stabil bleiben

    PARIS  - Die französische Telefongesellschaft Orange will mit niedrigeren Kosten ihr operatives Geschäft stabilisieren. Der für Telekomunternehmen als Kenngröße interessante Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll 2014 erstmals seit Jahren nicht mehr sinken. Das kam am Markt gut an - die Aktie stieg zuletzt um bis zu acht Prozent auf den höchsten Stand seit Anfang November. Die angekündigte Kürzung der Dividende rückte damit in den Hintergrund. Im abgelaufenen Jahr musste Orange einen Umsatzschwund und einen Rückgang beim Ebitda hinnehmen. Unterdessen sortierten sich die Telekom-Anbieter auf dem wichtigen Heimatmarkt neu.

ROUNDUP: Springer-Ausblick enttäuscht - Aktie fällt deutlich

    BERLIN  - Axel Springer (Axel Springer SE vinkuliert) ("Bild", "Die Welt") hat mit seinem Ausblick enttäuscht. Nach dem angekündigten Gewinnrückgang im vergangenen Jahr will der Medienkonzern 2014 zwar wieder mehr verdienen und der Umsatz soll leicht steigen, wie der MDax-Konzern (MDAX) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Experten hatten sich aber zum Teil eine etwas mutigere Prognose erhofft. "Das in Aussicht gestellte Ergebnis liegt am unteren Rand der bisherigen Markterwartungen", hieß es in einer Studie von JPMorgan. Die Springer-Aktie tauchte am Donnerstag ab.

ROUNDUP: Deutsche Sender stabilisieren RTL - Ausblick und Dividende enttäuschen

    FRANKFURT  - Die deutschen Sender haben der RTL Group ein weiteres stabiles Geschäftsjahr gesichert. Der Umsatz der größten werbefinanzierten Sendergruppe Europas ging 2013 um 1,8 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro zurück, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Einen wachsenden Anteil daran hat das Digitalgeschäft. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Vermögenswerte (Ebita) um knapp sieben Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Hauptgewinntreiber und wichtigste Ertragsstütze war das Geschäft in Deutschland.

Solarworld wieder optimistisch - Kurs schießt hoch

    BONN  - Ein positiver Ausblick beim krisengeschüttelten Photovoltaik-Konzern Solarworld (SolarWorld) hat die Aktie des Unternehmens am Donnerstag nach oben getrieben: Der Kurs legte bis zum Mittag um mehr als 8 Prozent zu. Das Unternehmen rechnet nach seinem Ende Februar abgeschlossenen Schulden- und Kapitalschnitt mit einer Erholung und für 2015 wieder mit operativen Gewinnen. Das hatte Solarworld am Mittwochabend mitgeteilt.

ROUNDUP 2: Breuer stimmt Vergleich Deutsche Bank/Kirch zu

    FRANKFURT  - Ex-Deutsche-Bank-Chef (Deutsche Bank) Rolf Breuer zieht bei dem Vergleich seines ehemaligen Arbeitgebers mit den Kirch-Erben mit. Ein Sprecher des Oberlandesgerichts München bestätigte, dass Breuer der Rücknahme der Schadenersatzklage der Kirch-Erben in Folge des Vergleichs zugestimmt habe. Breuer hätte der Klagerücknahme auch widersprechen können, dann wäre das Verfahren gegen ihn weiter gegangen. Neben der Bank hatten die Kirch-Erben auch Breuer verklagt.

Klöckner & Co steckt weiter tief in roten Zahlen - Jahresergebnis enttäuscht

    DUISBURG  - Der Stahlhändler Klöckner & Co (KloecknerCo) ist im vergangenen Jahr wegen der schwachen Nachfrage wie erwartet nicht aus den roten Zahlen gekommen. Dank eines harten Sparkurses konnte der Verlust jedoch deutlich eingedämmt werden. Unter dem Strich stand 2013 ein Minus von 85 Millionen Euro, wie das im MDAX (MDAX) notierte Unternehmen am Donnerstag in Duisburg mitteilte. 2012 war noch ein Verlust von 200 Millionen Euro angefallen. Der Umsatz fiel um 14 Prozent auf 6,38 Milliarden Euro. Damit schnitt das im MDax (MDAX) notierte Unternehmen schlechter ab als von Experten erwartet.

Lloyds stärkt Kapital mit Anleihentausch - Ergebnisbelastung von einer Milliarde

    LONDON  - Die britische Großbank Lloyds (Lloyds Banking Group) rüstet sich mit einem Anleihenrückkauf und der Platzierung neuer Papiere für die künftigen Kapitalregeln. Es sollen insgesamt für bis zu fünf Milliarden Pfund (gut sechs Mrd Euro) alte gegen neue Anleihen getauscht werden, wie die teilverstaatlichte Bank am Donnerstag in London mitteilte. Dies helfe, die Kapitalquote zu steigern und den Verschuldungsgrad zu senken. Zudem verspricht sich die Bank dadurch mittelfristig eine bessere Bewertung durch die Ratingagenturen und eine höhere Zinsmarge im laufenden Jahr.

^ Weitere Meldungen:

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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/fbr

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