14.09.2014 19:26:31
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WOCHENENDÜBERBLICK/13. und 14. September
Woidke bekräftigt Führungsanspruch in Brandenburg
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat nach dem Sieg der SPD bei dem Landtagswahl seinen Führungsanpruch geltend gemacht. "Wir sind weiterhin die Brandenburg-Partei", sagte Woidke am Sonntagabend vor seinen Anhängern in Potsdam.
Lieberknecht zufrieden mit Abschneiden der CDU in Thüringen
Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat sich zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Partei bei den Landtagswahlen gezeigt. "Wir haben unser Wahlziel erreicht, die CDU hat diese Landtagswahl gewonnen", sagte Lieberknecht am Sonntag nach Bekanntwerden der ersten Hochrechnungen vor Anhängern in Erfurt.
Bundesregierung entsetzt über Ermordung britischer IS-Geisel
Die Bundesregierung zeigt sich entsetzt über die über die Ermordung des britischen Entwicklungshelfers David Haines durch die Terrororganisation Islamischer Staat. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem britischen Premierminister David Cameron heute Vormittag ihre Anteilnahme an dem Tod übermittelt, wie es in einer Stellungnahme der Bundesregierung hieß.
Weidmann gegen öffentliche Garantien bei ABS-Käufen
Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat einem Vorschlag des EZB-Chefs Mario Draghi zum Wertpapierkaufprogramm der Zentralbank widersprochen. Weidmann sprach sich am Samstag in Mailand nach einem Treffen der Finanzminister und Notenbanker der Eurozone gegen Staatsgarantien bei sogenannten Kreditverbriefungen (ABS) aus.
EU will Investitionen in Forschung und Bildung beleben
Die EU will Investitionen besonders in Bildung, Forschung und Infrastruktur beleben, um das Wirtschaftswachstum in Europa anzuschieben. Dazu sollen die EU-Kommission und die Europäische Investitionsbank (EIB) bis Dezember eine Liste mit geeigneten Projekten erstellen, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Samstag in Mailand nach einem Treffen der EU-Finanzminister sagte. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft der Eurozone nicht mehr gewachsen.
Bundesregierung schickt Soldaten für Trainingseinsatz in den Irak
Zur Unterstützung des Kampfes gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) schickt die Bundesregierung weitere Soldaten in den Irak: Wie das Verteidigungsministerium am Samstag mitteilte, sollen 40 Fallschirmjäger dort kurdische Kämpfer in Waffensysteme einweisen.
Schäuble verhandelt mit Ländern über gemeinsame Anleihen - Zeitung
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit seinen Länderkollegen über die Einführung gemeinsamer Anleihen, so genannter "Deutschland-Bonds". "Das Schuldenmanagement von Bund und Ländern wird beim Bund zusammengeführt. Dazu werden gemeinsame Anleihen begeben", zitiert das Handelsblatt aus einem Positionspapier von Schäuble und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).
Bei Wahl in Schweden deutet sich Sieg der Sozialdemokraten an
In Schweden deutet sich nach der Parlamentswahl am Sonntag ein Regierungswechsel an. Ersten Nachwahlbefragungen zufolge kommt das oppositionelle Mehrparteien-Bündnis der Sozialdemokraten auf knapp 45 Prozent der Stimmen, wie die Gratis-Zeitung "Metro" am Sonntagnachmittag unter Berufung auf das Meinungsforschungsinstitut YouGov berichtete.
Munich Re verzichtet auf unrentable Verträge und sucht neue Geschäftsfelder
Der Rückversicherer Munich Re will lieber auf Geschäft verzichten, als zu niedrigen Preisen am Markt für Rückversicherungspolicen nachzugeben. Stattdessen will der Konzern neue Produkte für neu entstehende Risiken entwickeln, etwa gegen Cyber-Attacken. Das gaben die Münchener anlässlich des jährlichen Rückversicherungstreffens in Monte Carlo bekannt.
Allianz plant Aufspaltung der US-Tochter Fireman's Fund - Zeitung
Der Versicherungskonzern Allianz will einem Zeitungsbericht zufolge ihre US-Tochter Fireman's Fund zerschlagen. So solle das Privatkundengeschäft verkauft und die Industrie- und Gewerbeversicherung durch den Spezialversicherer für Industrierisiken, die Allianz Global Corporate & Specialty, übernommen werden, schreibt die Süddeutsche Zeitung.
Audi will jedes Jahr neues Plug-In-Modell auf den Markt bringen
Zur Erreichung der strengen Emissionsvorgaben der EU setzt auch Audi wie die Konkurrenz von Daimler auf Plug-In-Hybride. "Das Ziel ist sehr ambitioniert, aber wir stellen uns dieser Herausforderung. Deshalb verbessern wir nicht nur unsere klassischen Verbrennungsmotoren konsequent weiter, sondern bringen auch jedes Jahr ein neues e-tron Modell auf den Markt", sagte Audi-Chef Rupert Stadler dem Magazin Autogazette.
Mercedes plant zehn Hybridmodelle bis 2017
Mercedes-Benz will zahlreiche Autos mit einem Plug-in-Hybrid ausrüsten. "Wir beginnen jetzt mit dem S 500 Plug-in und bringen bis zum Jahr 2017 zehn Modelle", sagte Entwicklungsvorstand Thomas Weber der Automobilwoche. "Wir rechnen bis zum Ende der Dekade mit sechsstelligen Stückzahlen", so der Manager.
Drägerwerk schließt für 2014 weitere Gewinnwarnung aus
Nach der Gewinnwarnung im Juli schließt der Finanzchef des Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikkonzerns Dräger im Interview mit der Börsen-Zeitung eine weitere Korrektur der Prognosen für 2014 aus. Im laufenden dritten Quartal entspreche die Geschäftsentwicklung "unseren Erwartungen", sagte Gert-Hartwig Lescow. Sie sei wie erwartet stärker als in den vorherigen Quartalen.
Air France streicht wegen Streiks mehr Flüge als befürchtet
Das Ausmaß des bevorstehenden Pilotenstreiks bei Air France ist größer als angenommen. Die Airline werde am Montag nur 40 Prozent aller Flüge durchführen können, teilte der Konzern Air France-KLM am späten Samstagabend mit. Zuvor war von der Hälfte der Flüge die Rede.
Brasilanische Behörden leiten Strafverfahren gegen Batista ein
Für den einstmals reichsten Mann Brasiliens wird es noch ungemütlicher. Die Bundesbehörden haben ein Strafverfahren gegen Eike Batista eingeleitet. Der einstige Milliardär sieht sich einer ganzen Reihe von Vorwürfen im Zusammenhang mit seinem kollabierten Firmenimperium ausgesetzt.
Führungstrio von Banco-Espirito-Nachfolgerin wirft hin
Das Führungstrio der portugiesischen Bank Novo Banco, eine Nachfolgerin der kollabierten Banco Espirito Santo SA, hat nach nur zwei Monaten aufgegeben. Ihr Mandat habe sich über die vergangenen Monate geändert, sagten die Manager zur Begründung.
Rennen um Schottlands Unabhängigkeit nach neuen Umfragen weiter offen
Drei neue Umfragen zur Unabhängigkeit Schottlands zeigen, dass das Rennen längst noch nicht entschieden ist. Eine am späten Samstagabend veröffentlichte Umfrage von ICM Research für die Zeitung Telegraph sieht die Befürworter der Unabhängigkeit sieben Prozentpunkte vor den Gegnern. Aber zwei davor veröffentlichte Umfragen sehen die Gegner weiterhin knapp vorn.
HSBC bestätigt Einigung mit US-Behörden im Hypothekenstreit
Die britische Großbank HSBC hat sich im Streit um faule Hypothekenpapiere mit dem US-Immobilienregulierer Federal Housing Finance Agency (FHFA) geeinigt. Das bestätigte die Bank am Freitagabend. Gegen Einstellung des Verfahrens wird die US-Tochter des Instituts 550 Millionen US-Dollar zahlen.
US-Bürger in Nordkorea zu sechs Jahren Arbeitslager verurteilt
Ein nordkoreanisches Gericht hat den US-Bürger Matthew Miller zu sechs Jahren Haft in einem Arbeitslager verurteilt. Der junge Mann habe "feindselige Akte" begangen, als er als "Tourist verkleidet" nordkoreanisches Territorium betreten habe, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag zur Begründung des Urteils. Miller war im April festgenommen worden.
Chinas Industrieproduktion im August unerwartet schwach
Die Industrieproduktion in China ist im August deutlich schwächer gewachsen als im Vormonat und hat die Erwartungen der befragten Ökonomen klar verfehlt.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/AFP/mgo
(END) Dow Jones Newswires
September 14, 2014 12:55 ET (16:55 GMT)- - 12 55 PM EDT 09-14-14
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