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26.02.2015 13:06:33

MÄRKTE EUROPA/Rohstoffaktien führen Börsen nach oben

   Von Herbert Rude

   Die positive Stimmung an den europäischen Börsen hält an. Nach einer etwas leichteren Eröffnung liegen Dax und Euro-Stoxx-50 am Mittag etwas im Plus. Im DAX hat es immerhin schon wieder für einen Verlaufsrekord bei knapp 11.238 Punkten gereicht, am Mittag liegt er noch 0,2 Prozent im Plus bei 11.232 Punkten - also nur knapp unter dem neuen Allzeithoch. Der Euro-Stoxx-50 zieht ebenfalls um 0,2 Prozent an.

   Die auf breiter Front steigenden Rohstoffpreise dürften den Hauptgrund für die Kursgewinne im Rohstoffsektor stellen, der um 1,5 Prozent zulegt. Der Kupferpreis beispielsweise ist auf den höchsten Stand seit sechs Wochen gestiegen. "China als größter Rohstoffimporteur ist nach dem Neujahresfest an den Markt zurückgekehrt. Das dürfte der wesentliche Impuls für die Preise sein", sagt ein Beobachter. Aktien des eher kleineren Produzenten KAZ Minerals steigen nach Ergebnissen für 2014 in London um 4 Prozent.

   Aber auch für den Gesamtmarkt bleibt das Umfeld günstig. Die üppige Liquidität sucht nach Anlagemöglichkeiten und am Anleihemarkt sind kaum mehr Renditen zu erzielen. Nach wie vor komme "nach unten nichts raus", sagt ein Händler mit Blick auf den Aktienmarkt. Gut im Markt liegen italienische Aktien. Das Geschäftsklima in Italien ist so gut wie seit dem vergangenen Juli nicht mehr. Der MIB-Index gewinnt 0,7 Prozent.

   Daneben steht die Berichtssaison im Fokus. Mit Deutscher Telekom, Allianz und Bayer haben gleich drei Schwergewichte aus dem DAX Geschäftszahlen präsentiert. Am deutlichsten wird die Aktie der Allianz abgestraft, sie verliert 2,2 Prozent. "Die Zahlen der Allianz zum vierten Quartal 2014 fielen enttäuschend aus", lautet das Fazit von LBBW-Analysten Werner Schirmer. Während der Umsatz überzeuge, enttäusche die Ertragsseite.

   Aber auch die Aktie der Deutschen Telekom wird abgestraft, sie gibt 1,8 Prozent nach. "Das ist einfach zu wenig", sagt Heino Ruland von Ruland Research mit Blick auf die Gewinnziele des Konzerns. Bei einem für 2018 anvisierten Gewinn je Aktie von einem Euro errechne sich ein KGV von 16, die Aktie sei damit zu hoch bewertet. "Es fehlt die Wachstumsfantasie bei der Telekom", so Ruland.

   Die Aktie von Bayer legt dagegen nach Zahlenausweis um 2,7 Prozent zu. Der im Umbau befindliche Konzern hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn dank einer hohen Nachfrage im Gesundheitsgeschäft und in der Agrarchemie gesteigert und seine Jahresziele erreicht. Auch 2015 wollen die Leverkusener trotz zunehmender Belastungen durch hohe Forschungs- und Entwicklungsausgaben weiter wachsen. Im Pharmabereich sind auch Fresenius und FMC wieder gefragt.

   Die Aktie des italienischen Stromversorgers Enel verliert 0,4 Prozent. Die italienische Regierung verkauft einen Anteil von 5,7 Prozent am Versorger. Mit dem Verkauf würden voraussichtlich über 2 Milliarden Euro erlöst.

   Auch aus der zweiten Reihe gibt es einige Geschäftszahlen. Die Sonderdividende von HOCHTIEF beflügelt den Kurs des Baudienstleisters, die Aktie legt um 6,7 Prozent zu. "Damit wirft Hochtief eine Dividendenrendite von 2,8 Prozent ab", sagt ein Händler. Das Essener Unternehmen schlägt eine Zahlung von insgesamt 1,90 Euro je Aktie vor. Darin enthalten ist ein Bonus von 0,20 Euro je Aktie, mit dem Hochtief die Anteilseigner am Verkauf von Unternehmensteilen der australischen Tochter Leighton beteiligen will.

   Dividende ist zunehmend ein wichtiges Thema für Unternehmen. So hat der Medienkonzern ProSiebenSat.1 im abgelaufenen Jahr von einem intakten Werbeumfeld für seine TV-Sender und einem kräftig wachsenden Digitalgeschäft profitiert. Umsatz und Gewinn legten deutlich zu, zudem erhöhte auch ProSiebenSat.1 die Dividende. Auch hier legt die Aktie um 2,5 Prozent zu.

   Die Ergebnisse von Fielmann belegen, so Volker Bosse von Helvea-Baader, dass es sich um eine "großartige Aktien-Story" handele. Das Unternehmen werde exzellent geführt, nur sei die Aktie "einfach zu teuer". Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 26,7 auf Basis der Gewinnschätzungen für 2016 handele sie um ein Viertel über dem historischen Durchschnitt. Trotz überzeugender Zahlen verliert die Aktie in Folge 0,7 Prozent. Und Gerry Weber geben sogar 6,7 Prozent ab. Händler sprechen von einem enttäuschenden Gewinnausblick.

   Zudem gibt es einige Analysten-Einschätzungen, die die Kurse bewegen. So empfehlen die Analysten von Goldman Sachs die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co zum Verkauf, die Titel verlieren 4,9 Prozent. Auf der anderen Seite rät die Citigroup zum Kauf der Aktie von Rocket Internet, der Wert legt um 1,3 Prozent zu.

=== INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 3.553,85 +0,34% Stoxx-50 3.361,98 +0,31% DAX 11.241,16 +0,28% FTSE 6.938,48 +0,04% CAC 4.898,44 +0,33% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 159,89% +34

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8.42 Uhr Mi, 17.30 Uhr EUR/USD 1,1355 0,02% 1,1353 1,1354 EUR/JPY 134,87 -0,11% 135,02 135,04 EUR/CHF 1,0734 -0,37% 1,0774 1,0786 USD/JPY 118,78 -0,12% 118,92 118,95 GBP/USD 1,5521 -0,07% 1,5531 1,5491 === Kontakt zum Autor: herbert.rude@wsj.com

   DJG/hru/flf

   (END) Dow Jones Newswires

   February 26, 2015 06:35 ET (11:35 GMT)

   Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 35 AM EST 02-26-15

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