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Märkte im Wandel 03.01.2026 23:11:00

Allianz Global Investors Ausblick 2026: Die attraktivsten Regionen und Assets im Überblick

Allianz Global Investors Ausblick 2026: Die attraktivsten Regionen und Assets im Überblick

• Allianz GI sieht Europa günstiger positioniert als die USA für 2026
• Ein schwächerer US-Dollar dürfte Schwellenländeranleihen stützen
Goldminenaktien werden als attraktive Alternative zu physischem Gold genannt

Vorsicht bei US-Aktien, Chancen in Europa

In seinem am 25. November 2025 veröffentlichten Jahresausblick skizziert Gregor Hirt, Chief Investment Officer Multi Asset bei Allianz Global Investors, ein differenziertes Bild der globalen Märkte. Trotz Steuerlasten und protektionistischer Politik habe die Weltwirtschaft überraschende Widerstandsfähigkeit gezeigt - Technologie und künstliche Intelligenz blieben starke Wachstumsmotoren. Die Frage sei jedoch, wie lange dieses Momentum anhalte.

Bei US-Aktien mahnt Hirt zur Vorsicht. Zwar seien die Bewertungen erhöht, doch das starke Gewinnwachstum im Technologiesektor liefere weiterhin eine Rechtfertigung für die Marktstärke. Kurzfristig - in den nächsten drei bis sechs Monaten - dürften viele Marktteilnehmer Kursrücksetzer als Einstiegsgelegenheit nutzen. Strategisch sei man jedoch etwas vorsichtiger bei US-Aktien, bedingt durch die hohe Marktkonzentration, anspruchsvolle Bewertungen und unterschätzte Stagflationsrisiken - insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2026. Sobald die Märkte erkennen, dass die Bewertungen von KI und verwandten Technologien bereits ihr wahres Ertragspotenzial widerspiegeln, könnte eine Normalisierungsphase folgen.

Europa biete dagegen einen günstigeren Ausblick. Das Gewinnmomentum verbessere sich, und Deutschlands fiskalische Unterstützung sollte einen spürbaren Schub liefern. Allerdings dürfte Frankreich bis zur Präsidentschaftswahl 2027 in einer Wartehaltung verharren - eine Unsicherheitsquelle, die es in den kommenden Quartalen zu beobachten gelte.

Schwellenländeranleihen als Top-Pick

Im Bereich festverzinslicher Wertpapiere favorisiert Allianz Global Investors Anleihen aus der Eurozone - insbesondere deutsche Bundesanleihen -, wo die Inflation unter Kontrolle sei und fiskalische Impulse die Marktbreite erweitern dürften. Der Top-Pick bleibe jedoch Schwellenländer-Debt: Diese Anlageklasse profitiere von einem schwächeren US-Dollar, wachsender Binnennachfrage sowie einer im Vergleich zu entwickelten Märkten relativ disziplinierten Fiskal- und Geldpolitik.

Wie aus dem Ausblick hervorgeht, erwartet Allianz GI für 2026 eine erneute Schwäche des US-Dollars - wenn auch moderater als 2025. Getrieben werde diese Entwicklung durch Inflationsdifferentiale zugunsten Europas und politischen Druck auf die US-Notenbank Federal Reserve. Dieses Umfeld erfordere eine Neubewertung hoher US-Dollar-Exposures in Portfolios. Bei Aktien sicherten Anleger ihre Dollar-Positionen selten ab, obwohl US-notierte Aktien typischerweise mehr als 70 Prozent der großen Indizes ausmachten. Auch bei Anleihen lehnten sich Allokationen oft stark zu US-Emittenten.

Bei Schwellenländeraktien bleibe man konstruktiv eingestellt. Die Anlageklasse sei untergewichtet, attraktiv bewertet und werde durch einen schwächeren Dollar gestützt. China stimuliere weiterhin seine Wirtschaft und favorisiere das KI- und Technologiesegment.

Gold und alternative Absicherungen

Gold bleibt laut Allianz GI ein wichtiges Diversifikationsinstrument, auch wenn es kurzfristig nahe an Höchstständen notieren könnte. Man halte weiterhin Positionen, erkunde aber auch Alternativen wie Silber und Goldminenaktien. Letztere seien im Vergleich zum Anstieg des Edelmetalls attraktiv bewertet und profitierten von niedrigeren Zinsen, die ihre kapitalintensiven Betriebe entlasteten.

Volatilität sei ein zentrales Thema in der Anlagestrategie. Die vergangenen zwei Jahre hätten unterdurchschnittliche Index-Volatilität mit scharfen Spitzen bei Marktkorrekturen gezeigt. Unter der Oberfläche sei die Einzeltitel-Volatilität jedoch erhöht, und niedrige Korrelationen zwischen Wertpapieren maskierten breitere Risiken. Diese fragile Dynamik könnte als Katalysator für eine nachhaltigere Korrektur wirken, falls sich die Marktbreite verengt oder makroökonomische Schocks auftreten. Hirt betont daher die Bedeutung eines agilen Ansatzes: ein gut diversifizierter Investment-Mix mit verstärktem Fokus auf aktivem Portfolio-Management.

D. Maier / Redaktion finanzen.at

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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