06.02.2014 18:16:36
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AKTIE IM FOKUS 2: Daimler übertrifft Gewinnziel und schiebt Aktien kräftig an
FRANKFURT (dpa-AFX) - Daimler-Aktien haben am Donnerstag mit einem Kurssprung auf das deutliche Gewinnplus reagiert. Mit einem Aufschlag von 2,63 Prozent auf 62,48 Euro waren sie fünftbester Wert im Dax (DAX). Der Leitindex gewann 1,54 Prozent.
Die Stuttgarter übertrafen 2013 ihre selbstgesteckten Ziele beim Ergebnis. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) und beim Umsatz schlugen sie auch die Analystenerwartungen. Nach einem heftigen Gewinneinbruch zum Auftakt hatte Daimler das vergangene Jahr versöhnlich beendet. Man habe 2013 "nicht sonderlich gut begonnen, aber sehr erfolgreich abgeschlossen", sagte Konzernchef Dieter Zetsche. Unter dem Strich fuhren die Stuttgarter mit 8,7 Milliarden Euro sogar über ein Viertel mehr Überschuss ein als 2012. Daimler will den Aktionären nun mit 2,25 Euro je Aktie fünf Cent mehr pro Papier ausschütten als noch im Jahr zuvor.
ANALYSTEN LOBEN ZAHLENWERK - AUSBLICK ÜBERZEUGT
Analyst Frank Biller von der LBBW hob speziell den hohen Free Cashflow positiv hervor und die leicht erhöhte Dividende. Michael Punzet von der DZ Bank sah das Ergebnis auf Gruppenebene zwar über den Prognosen, kritisierte aber ein für ihn etwas enttäuschendes Ebit bei Mercedes und auch in der Lastwagensparte.
Überzeugend sei zudem der Ausblick ausgefallen, kommentierte Commerzbank-Analyst Daniel Schwarz. Vor allem die Voraussage, dass die wichtigen Sparten Mercedes-Pkw und Lkw 2014 wieder kräftig zulegen sollen, war aus seiner Sicht sehr positiv. Unterstrichen werde dies von der vorgeschlagenen Dividendenanhebung für 2013 und eine für die Zukunft in Aussicht gestellte, höhere Ausschüttungsquote bei den Stuttgartern.
ANALYSTENSCHÄTZUNGEN WIRKEN ZU NIEDRIG
Angesichts einer Ebit-Marge aus dem fortlaufenden Geschäft bei Mercedes von 8 Prozent im vierten Quartal sehe die entsprechende Konsensschätzung für 2014 von 7,8 Prozent sehr konservativ aus, so Schwarz. Der Produktzyklus von Daimler sei intakt und positive Kosteneffekte würden vom Markt nach wie vor unterschätzt. "Etwa 44 Prozent der Autos werden 2014 auf einer modularen Plattform produziert, nachdem es 2013 rund 25 Prozent waren", schrieb er./fat/rum/men
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