27.04.2015 14:31:40
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ROUNDUP: Postbank-Beschäftigte bekommen Kündigungsschutz bis 2017
BONN/ESSEN (dpa-AFX) - Die rund 10 000 Tarifbeschäftigten der Postbank müssen angesichts der Verkaufspläne ihrer Konzernmutter Deutsche Bank vorerst nicht um ihre Jobs fürchten: Die Postbank sichert ihnen Kündigungsschutz bis Ende Juni 2017 zu. Auf einen entsprechenden Tarifabschluss verständigten sich das Bonner Unternehmen und die Gewerkschaft Verdi am frühen Montagmorgen. Für die rund 5600 Mitarbeiter in den Postbank-Filialen gab es außerdem eine Einigung zu den Gehältern: Sie bekommen vom April dieses Jahres an 2,1 Prozent mehr Geld und ein Jahr später eine weitere Anhebung der Gehälter um 2 Prozent.
Seit Mitte März hatte es bei der Postbank Warnstreiks und später eine Urabstimmung für unbefristete Streiks gegeben. Noch am Montag waren nach Verdi-Angaben rund 1500 Postbank-Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen auf die Straße gegangen. Nach der Einigung und bis zur formellen Unterzeichnung des Abschlusses sind weitere Streiks aber ausgesetzt. Die Absprache muss von den Verdi-Mitgliedern noch in einer Urabstimmung gebilligt werden. Die Abstimmung soll nach Auskunft eines Sprecher bis Mitte Mai stattfinden.
Am Montag waren zu einer landesweiten Kundgebung laut Verdi noch einmal rund 1000 Beschäftigte nach Essen gekommen. Weitere Kundgebungen waren geplant. "Wir hätten die Türme (der Deutschen Bank) zum Wackeln gebracht", sagte ein Gewerkschaftsredner bei der Kundgebung. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 600. NRW-weit gibt es rund 150 Postbank-Filialen, von denen laut Verdi am Montag rund die Hälfte geschlossen blieben.
Die Deutsche Bank hatte am Wochenende angekündigt, die Mehrheit an der Postbank zu verkaufen. Arbeitnehmervertreter befürchten deshalb Jobabbau. Der Abschluss sei ein "tragfähiger Kompromiss", sagte Postbank-Verhandlungsführer Ralf Stemmer. "Damit erhalten die Beschäftigten der Postbank die nötige Stabilität für den anstehenden Veränderungsprozess des Unternehmens."
Die Postbank-Gruppe hat insgesamt rund 14 000 Beschäftigte, darunter sind noch mehrere tausend Beamte./rs/DP/stb
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