26.10.2022 11:21:45

PUMA-CEO: China bleibt weiter schwierig

Von Ulrike Dauer

FRANKFURT (Dow Jones)--China bleibt auch für PUMA derzeit weiterhin ein schwieriger Markt. CEO Björn Gulden zufolge sank der Umsatz von PUMA in China im dritten Quartal um 26 Prozent, womit sich der Rückgang in den ersten neun Monaten auf 36 Prozent belaufe, sagte Gulden in einer Medien-Telefonkonferenz. Gründe seien nach wie vor der politische Konsumentenboykott, zusätzlich Covid-19-Lockdowns, die dazu geführt hätten, dass ein Teil der Stores, etwa 10 bis 15 Prozent, im dritten Quartal geschlossen blieb.

Die Unternehmensprognosen beziehen Gulden zufolge keine China-Erholung ein. Auch in China seien die Lagerbestände zu hoch, ein Lichtblick sei, dass sie niedriger als vor einem Jahr seien. Man sei optimistisch, dass sich die Situation dort 2023 verbessere. PUMA wachse in China in den Kategorien Running und Training, allerdings gebe es keine wirklichen Verbesserungen im Online-Geschäft. Die bekannten chinesischen Influencer würden weiter für die chinesischen Wettbewerber Marketing betreiben, die westlichen Sportartikelhersteller blieben da weiterhin außen vor. Möglicherweise böten lokale "Mikroinfluencer" eine Chance, und auch Sportler seien inzwischen wieder aufnahmebereiter für die Marke PUMA, sagte Gulden.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/cbr

(END) Dow Jones Newswires

October 26, 2022 05:22 ET (09:22 GMT)

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