Vorläufige Zahlen 12.02.2024 16:10:00

Nordex-Aktie springt an: Nordex übertrifft Umsatzprognosen im vergangenen Jahr

Nordex-Aktie springt an: Nordex übertrifft Umsatzprognosen im vergangenen Jahr

Der Umsatzanstieg von Nordex übertraf das obere Ende der Zielspanne.

Wie der Windanlagenhersteller mitteilte, erwirtschaftete er einen kleinen operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 2,0 Millionen Euro und erreichte somit den Break-Even auf Gesamtjahresbasis. Im Vorjahr hatte das im MDAX und TecDAX notierte Unternehmen noch einen EBITDA-Verlust von 244 Millionen Euro verzeichnet. Die EBITDA-Marge betrug entsprechend 0, nach minus 4,3 Prozent - sie lag damit fast in der Mitte des erwarteten Korridors von minus 2 bis plus 3 Prozent.

Der Umsatz stieg auf knapp 6,5 Milliarden Euro von 5,7 Milliarden Euro, er übertraf das obere Ende der prognostizierten Bandbreite von 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro.

Die Investitionen 2023 beliefen sich auf rund 131 Millionen Euro, deutlich unter dem Vorjahreswert von 205 Millionen Euro. Sie liegen auch deutlich unter dem prognostizierten Wert von rund 200 Millionen Euro.

Bei konstanten Preisen legte der Auftragseingang den weiteren Angaben zufolge auf 7,4 Gigawatt zu (Vorjahr: 6,3 GW).

Die endgültigen Zahlen sowie eine Prognose für 2024 will das Unternehmen am 29. Februar vorlegen.

Nordex-Aktien ziehen an - Jefferies: Zahlen untermauern Erholung

Vorläufige Geschäftszahlen für 2023 von Nordex haben am Montag das Vertrauen der Anleger in wieder bessere Geschäfte des Unternehmens gestärkt. Mit einem Plus von zeitweise knapp zehn Prozent auf 10,44 Euro via XETRA waren die Aktien am Nachmittag stärkster MDAX-Wert. Der Index der mittelgroßen Werte stieg um gut ein Prozent.

Der Windkraftanlagenbauer übertraf 2023 die mittlere Umsatzerwartung von Analysten deutlich, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dahinter zurückblieb. Experte Constantin Hesse vom Investmenthaus Jefferies sprach von einem Signal eines robusten Geschäfts zum Ende des Jahres hin. Die Resultate untermauerten die Verbesserung der operativen Entwicklung. Daran hatten einige Investoren zuletzt wohl noch gezweifelt, wie ein Blick auf die Kursentwicklung zeigt.

Der Nordex-Kurs hatte sich zuletzt nach längerer Schwächephasen - 2023 war es um 21 Prozent nach unten gegangen - zwischen rund 9 und rund 10 Euro stabilisiert. Dabei schwankte er um die 21-Tage-Linie. Von diesem Durchschnittskurs, der aktuell bei 9,46 Euro liegt, setzten sich die Papiere am Montag weiter ab. Die Linie bleibt aber abwärts gerichtet.

Nordex steigerte die Erlöse 2023 von 5,7 Milliarden auf knapp 6,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Das Ebitda erreichte mit zwei Millionen Euro die Gewinnschwelle. Im Vorjahr stand hier ein Verlust von 244 Millionen Euro zu Buche. Die Investitionen beliefen sich 2023 auf rund 131 Millionen Euro, was deutlich weniger war als 2022. Das sei auch weniger als prognostiziert, hieß es vom Unternehmen.

"Das Jahr 2023 war ein Übergangsjahr mit einem Schritt in die richtige Richtung", sagte Nordex-Chef José Luis Blanco laut Mitteilung. "Nach einem wie erwartet schwachen Start verbesserten wir uns sukzessive von Quartal zu Quartal mit einer stärkeren zweiten Jahreshälfte."

FRANKFURT (Dow Jones)/FRANKFURT (dpa-AFX Broker) ü

Weitere Links:

JETZT DEVISEN-CFDS MIT BIS ZU HEBEL 30 HANDELN
Handeln Sie Devisen-CFDs mit kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie mit der Wirkung von 3.000 Euro Kapital handeln.
82% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Bildquelle: Lukassek / Shutterstock.com,Nordex AG