01.04.2014 15:40:32
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MÄRKTE USA/Mit Konjunkturoptimismus ins zweite Quartal
Von Florian Faust
Positiv aufgenommene Wirtschaftsdaten aus Europa und China heben die Stimmung unter Börsianern an der Wall Street. Damit dürfte einer positiven Handelseröffnung am Dienstag zum Start ins zweite Quartal nichts im Wege stehen. Das Szenario einer Wirtschaftserholung in der Eurozone ist weiter intakt. Zwar hat die Geschäftsaktivität im verarbeitenden Gewerbe der Eurozone leicht an Schwung verloren, sie bleibt aber auf recht hohem Niveau. Unterstützung kommt auch aus China. Der offizielle chinesische Einkaufsmanager-Index ist im März überraschend leicht gestiegen. "Der offizielle PMI Chinas bleibt den 17. Monat in Folge im expansiven Bereich", sagt Evan Lucas vom Broker IG. Der Anstieg um 0,1 Prozentpunkte sei zwar der geringste monatliche Anstieg überhaupt; er zeige aber, dass China sich besser schlage als viele befürchtet hätten. Dies gelte insbesondere angesichts des jüngst enttäuscht ausgefallenen HSBC-Einkaufsmanagerindexes.
Rund 30 Minuten vor der Startglocke verbuchen die Terminkontrakte auf S&P-500 und Nasdaq-100 Aufschläge von 0,2 bzw. 0,3 Prozent. Der marktbreite S&P-500 bleibt am Kassamarkt auf Schlagweite mit seinen Rekordhochs. Am Vortag verpasste er dieses auf Schlusskursniveau nur um 0,3 Prozent. "Die Annäherung an Rekordstände ist immer eine nette Sache, die zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Konjunkturerholung mag ja gemächlich verlaufen, aber die Richtung stimmt", sagt Marktstratege Chris Hobart von Hobart Financial. Der am Freitag zur Veröffentlichung anstehende Arbeitsmarktbericht für März mahne aber zur Vorsicht, so der Vermögensverwalter mit Blick auf die Geldpolitik der US-Notenbank weiter. Im frühen Sitzungsverlauf können Anleger weitere Hinweise über den Konjunkturverlauf erwarten, denn neben den Bauausgaben für Februar wird viel beachtete ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe für März erwartet. Im Automobilsektor werden Absatzzahlen bekannt gegeben.
Am Rentenmarkt geben die Notierungen wie schon am Vortag nach, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steigt um 3 Basispunkte auf 2,75 Prozent. Nach einem Siebenwochentief erholt sich der Goldpreis ganz leicht auf 1.286 nach 1.284 US-Dollar je Feinunze zum Vortagesschluss. Der Ölpreis gibt dagegen leicht nach, das Fass der US-Sorte WTI verbilligt sich auf 101,34 Dollar - ein Abschlag von 0,2 Prozent. Die Konjunkturdaten aus China sprächen nicht für eine deutliche Nachfragesteigerung, heißt es im Handel. Der Dollar gibt etwas nach, der Euro springt knapp über 1,38 Dollar.
Am Aktienmarkt fallen vorbörslich Caterpillar um 0,4 Prozent, nachdem ein Senatsausschuss die Steuerzahlungen des Baumaschinenherstellers kritisch unter Lupe genommen hat. Die Titel des Internetkonzerns Yahoo ziehen dagegen um 1 Prozent an. Das Wall Street Journal berichtet, das Unternehmen führe Verhandlungen zur Übernahme des Video-Anbieters News Distribution Network, um damit die Vormachtstellung von Google mit YouTube zu brechen. General Motors veranschlagt die Kosten der jüngsten Rückrufaktionen mit 750 Millionen Dollar im ersten Quartal und damit doppelt so hoch wie bislang. Die Aktie gibt um 0,2 Prozent nach.
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