Amazon Aktie
WKN: 906866 / ISIN: US0231351067
Einstieg verpasst |
04.03.2018 20:39:00
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Gegen diese Aktie würde Starinvestor Warren Buffett niemals wetten
"Nie billig genug"
Bereits vor rund einem Jahr hat das Orakel von Omaha eingeräumt, dass er mit dem verpassten Einstieg bei Amazon eine gigantische Chance verpasst hat. Schließlich hat die Aktie des E-Commerce-Giganten allein in den letzten fünf Jahren knapp 500 Prozent zugelegt. Auf Zehnjahressicht haben Amazon-Aktien mit einem Plus von 2.128 Prozent eine noch unglaublichere Performance hingelegt.
Amazon-Chef Jeff Bezos hat aus dem ehemaligen Buchhändler einen Internetriesen geschmiedet, der längst nicht mehr nur Produkte im Internet verkauft, sondern zwischenzeitlich mit einem äußerst profitablen Cloud-Geschäft von sich reden macht. Zudem ist das Unternehmen als ernstzunehmender Netflix-Wettbewerber im Streaming-Markt aktiv und hat reihenweise günstige Hardware im Programm, mit denen der Verkauf eigener Digitalinhalte angetrieben wird.
Dass Warren Buffett keine Amazon-Aktien im Depot hat, kann der Starinvestor selbst schwer erklären. Schließlich ist das Geschäftsmodell des Konzerns leicht zu verstehen und passt damit ideal zur Strategie von Buffett. Möglicherweise seien die Aktien nie günstig genug für einen Einstieg gewesen, so der 87-jährige.
Kursexplosion keine Überraschung
Unterschätzt hat Buffett das Potenzial von Amazon aber offenbar nicht. Dass die Aktie ungebremst auf Erfolgskurs ist und möglicherweise sogar das Rennen um das erste Billionen-Dollar-Unternehmen für sich entscheiden könnte, hat Buffett eigenen Angaben zufolge nicht überrascht. Gegenüber CNBC zeigte sich der Berkshire-Chef beeindruckt von Amazon-Chef Jeff Bezos und dessen Geschäftstüchtigkeit. Und auch der Aktie bescheinigt Buffett weiteres Aufwärtspotenzial: Er würde nie gegen den Amazon-Anteilsschein wetten, erklärte er.
Und auch wenn Buffett den Einstieg bei Amazon verpasst hat, arbeitet er nun auf andere Art und Weise mit Jeff Bezos zusammen. Schließlich haben beide Konzernchefs seit kurzem einen für Berkshire und Amazon bislang fremden Geschäftsbereich ausgelotet: Gemeinsam haben Buffetts Holding, Bezos‘ Online-Gigant und die Großbank JPMorgan ein Gesundheitsunternehmen gegründet, um die "Gesundheitsversorgung ihrer Mitarbeiter sowie deren Familien - und in Zukunft bestenfalls sogar aller Amerikaner - zu verbessern".
"Ich habe noch nie einen Mann gesehen, der in zwei Geschäftsbereichen, die wirklich sehr verschieden sind, gleichzeitig so erfolgreich ist. Beste Voraussetzung für eine Zusammenarbeit also - und möglicherweise auch für die Amazon-Aktie.
Redaktion finanzen.at

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