Dividendenpolitik bestätigt |
26.02.2025 17:51:00
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EVN-Aktie im Minus: EVN hat im ersten Quartal 2024/25 deutlich weniger Gewinn gemacht - Szyskowitz bleibt Vorstandsvorsitzender
Der Personalstand stieg im Jahresabstand von 7.452 auf 7.695 Beschäftigte, der Personalaufwand erhöhte sich auf 115,4 Mio. Euro. Andererseits reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 42,4 Prozent auf 41,4 Mio. Euro. Im Vorjahr war diese Position durch eine Wertberichtigung offener Forderungen der WTE aus dem Projekt Budva in Montenegro in Höhe von 22,5 Mio. Euro sowie dem Energiekrisenbeitrag-Strom belastet gewesen.
115,5 Mio. Euro Nettogewinn
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ging im Jahresabstand um 6,0 Prozent auf 253,1 Mio. Euro zurück. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 166,2 Mio. Euro um 11,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, das Ergebnis vor Steuern sank um 15,4 Prozent auf 149,2 Mio. Euro. Unterm Strich blieb den EVN-Aktionären ein Nettogewinn von 115,5 Mio. Euro, um 19,7 Prozent weniger als vor einem Jahr.
900 Mio. Euro Investitionen pro Jahr
Bis 2030 will die EVN jedes Jahr rund 900 Mio. Euro investieren, davon rund drei Viertel in Niederösterreich. Das Geld soll vor allem in Netzinfrastruktur, erneuerbare Erzeugung, E-Ladeinfrastruktur und die Trinkwasserversorgung fließen.
Die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie lag im ersten Quartal 2024/25 mit 656 Gigawattstunden (GWh) leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Im ersten Quartal wurde der neu errichtete Windpark in Paasdorf mit einer Leistung von 22,2 Megawatt in Betrieb genommen. Die installierte Windkraft-Kapazität stieg damit auf rund 500 MW, das Ausbauziel bis 2030 liegt bei 770 MW.
Erwarteter Jahresgewinn: 400 bis 440 Mio. Euro
Für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 erwartet die EVN ein Konzernergebnis in der Bandbreite von 400 bis 440 Mio. Euro. Die Dividendenpolitik wird unverändert bestätigt. Die Dividendenausschüttung soll für die Geschäftsjahre ab 2024/25 mindestens 0,82 Euro pro Aktie betragen. Mittelfristig wird eine Ausschüttungsquote von 40 Prozent des um außerordentliche Effekte bereinigten Konzernergebnisses angestrebt.
Szyskowitz wieder zum Vorstandsvorsitzenden bestellt
Der niederösterreichische Versorger EVN setzt bei seiner Unternehmensführung auf Kontinuität: Das Kontrollgremium der EVN hat bei der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch Vorstandsdirektor Stefan Szyszkowitz einstimmig zum CEO wiederbestellt. Szyszkowitz begann 1993 der EVN. 2011 rückte er in den Vorstand des Versorgers auf, seit 2017 ist er Sprecher des EVN-Vorstands. Gemeinsam mit Stefan Stallinger (CTO) und Alexandra Wittmann (CFO) bildet er das Vorstandsteam der EVN.
Die EVN-Aktie notierte am Mittwoch in Wien schlussendlich 0,65 Prozent tiefer bei 23,10 Euro.
ivn/cri
APA
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