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Geändert am: 17.12.2025 22:01:45

ATX letztlich kaum verändert -- DAX schließt unter 24.000-Punkte-Marke -- US-Börsen schließen mit Verlusten -- Asiens Börsen zum Handelsende in Grün

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich zur Wochenmitte stabil.

Der ATX startete mit einem Plus in den Handelstag. Nach einem Absacker gegen Mittag kämpfte sich der ATX kurzzeitig zurück in die Gewinnzone, bewegte sich am Nachmittag aber wieder nahe der Nulllinie. Schließlich geht der Leitindex 0,08 Prozent höher bei 5.177,59 Punkten aus dem Handel.

Der Wiener Aktienmarkt zeigte am Mittwoch eine kaum veränderte Tendenz. Das europäische Umfeld verzeichnete größtenteils Verluste. Die Übersee-Märkte lieferten uneinheitliche Vorgaben.

Die Stimmungsindikatoren in der Eurozone und der Arbeitsmarktbericht in den USA haben die Volatilität an den Finanzmärkten zuletzt kaum erhöht, kommentierten die Helaba-Experten. Zu einer maßgeblichen Veränderung der Zinserwartungen ist es nicht gekommen. Nun rücken am Donnerstag die Inflationsdaten als zweites wichtiges Kriterium für die Fed ins Blickfeld. Dann werden mit den Zinsentscheiden der EZB und der Bank of England weitere Höhepunkte erwartet. Das am Vormittag publizierte deutsche ifo-Geschäftsklima verfehlte hingegen die Erwartungen.

Weiter im Blick stehen zudem die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Erneut dünn präsentierte sich bis dato die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Mittwoch die Bären.

Der DAX startete die Sitzung höher und rutschte gegen Mittag an die Nulllinie zurück. Am späten Nachmittag knickte das deutsche Börsenbarometer ein und fiel in die Verlustzone. So verabschiedet sich der DAX 0,48 Prozent schwächer bei 23.960,59 Punkten in den Feierabend - und verlor damit die 24.000-Punkte-Marke.

Eine bislang durchwachsene Woche des deutschen Aktienmarktes ging am Mittwoch mit schwächerer Tendenz weiter.
Nach dem Anstieg des DAX bis Mitte Dezember und der jüngsten Stagnation bei 24.000 Punkten kann von einer vorweihnachtlichen Jahresendrally keine Rede mehr sein. "Nachhaltige Kauflaune will beim deutschen Leitindex aktuell einfach nicht aufkommen", schrieb der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Anleger hatten zuletzt bereits begonnen, bei gut gelaufenen Aktien Gewinne mitzunehmen und in vereinzelte Erholungskandidaten umzuschichten.

Die US-Arbeitsmarktdaten vom Vortag hatten nicht die erhofften Impulse geliefert. Die nachgereichten Daten waren gemischt ausgefallen und sorgten insgesamt eher für Ernüchterung, was weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed betrifft. Nun rücken am Donnerstag die Inflationsdaten als zweites wichtiges Kriterium für die Fed ins Blickfeld. Dann werden mit den Zinsentscheiden der Europäischen Zentralbank und der Bank of England weitere Höhepunkte erwartet.

WALL STREET

Die US-Börsen wiesen zur Wochenmitte rote Vorzeichen aus.

Der Dow Jones verabschiedete sich 0,47 Prozent tiefer bei 47.886,16 Punkten.
Der NASDAQ Composite beendete den Handelstag unterdessen bei 22.693,32 Punkten - 1,81 Prozent schwächer.

Die Durststrecke der US-Börsen dauerte am Mittwoch an. Anleger schienen weiter skeptisch, was weitere Zinssenkungen im kommenden Jahr angeht. Am Vortag hatten insbesondere durchwachsene Arbeitsmarktdaten eher Wachstumssorgen genährt. Mit einer nur 27-prozentigen Wahrscheinlichkeit wird am Zinsterminmarkt eingepreist, dass die US-Notenbank im Januar die Leitzinsen um mindestens 25 Basispunkte reduzieren wird.

"Der Arbeitsmarktbericht zeichnet insgesamt erneut ein Bild eines stagnierenden Arbeitsmarktes, in dem sowohl Neueinstellungen als auch Entlassungen verhalten bleiben. Das spielt weiteren Zinssenkungen der Fed eindeutig in die Karten - möglicherweise bereits auf der Januarsitzung, je nachdem, wie der Arbeitsmarktbericht für Dezember Anfang 2026 ausfallen wird", urteilt Marktstratege Michael Brown von Pepperstone.

Mit den nach Börsenschluss erwarteten Geschäftszahlen des Halbleiterkonzerns Micron könnten Sorgen über die extrem hohen Bewertungen im KI-Sektor befeuert oder auch gemildert werden. Zuletzt war vermehrt von einer möglichen KI-Blase die Rede gewesen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost können zur Wochenmitte Gewinne verzeichnen.

In Tokio stieg der japanische Leitindex Nikkei 225 am Mittwoch um 0,26 Prozent auf 49.512,28 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es ebenfalls aufwärts: Der Shanghai Composite gewann 1,19 Prozent auf 3.870,28 Zähler.

Gewinne wurden auch aus Hongkong gemeldet, wo es für den Hang Seng 0,92 Prozent auf 25.468,78 Punkte nach oben ging.

An den asiatischen Börsen hat sich am Mittwoch im späten Geschäft eine positive Tendenz durchgesetzt. Einige Indizes schlossen auf Tageshoch - angetrieben von einer leichten Erholung der zuletzt arg gebeutelten Technologiewerte. Die überwiegend schwachen Daten aus den USA lieferten dagegen keine Orientierung, wie bereits an der Wall Street zu erkennen gewesen war. Mit Blick auf den Technologiesektor sprachen Händler von Schnäppchenjägern nach den heftigen Abgaben zuvor. Davon profitierte der zuvor abgestürzte Kospi in Südkorea. Die grundlegenden Sorgen über eine mögliche KI-Blase seien aber nicht ausgeräumt, hieß es.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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17.12.25 Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
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Rohstoffe in diesem Artikel

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Bleipreis 1 998,85 38,00 1,94
Dieselpreis Benzin 1,68 0,00 -0,12
EEX Strompreis Phelix DE 86,65 0,55 0,64
Eisenerzpreis 104,81 -0,59 -0,56
Erdgaspreis - Natural Gas 3,49 0,14 4,12
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Goldpreis 4 446,69 -47,29 -1,05
Haferpreis 3,11 0,03 0,97
Heizölpreis 54,42 -0,53 -0,96
Holzpreis 524,50 -7,50 -1,41
Kaffeepreis 3,77 0,05 1,41
Kakaopreis 4 273,00 -21,00 -0,49
Kohlepreis 98,60 -0,90 -0,90
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Maispreis 4,46 0,02 0,51
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Palladiumpreis 1 756,50 -73,00 -3,99
Palmölpreis 3 942,00 7,00 0,18
Platinpreis 2 305,00 -137,50 -5,63
Rapspreis 466,88 -0,13 -0,03
Reispreis 10,13 0,06 0,55
Silberpreis 77,29 -3,99 -4,91
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Sojabohnenölpreis 0,49 0,04
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Uranpreis 70,05 -0,65 -0,93
Weizenpreis 190,63 1,63 0,86
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Zinnpreis 44 176,00 1 950,00 4,62
Zuckerpreis 0,15 1,56
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Ölpreis (WTI) 56,37 -0,76 -1,33

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NIKKEI 225 51 961,98 -1,06%
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ATX 5 387,63 -0,51%
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