04.08.2014 20:02:47

Aktien New York: Wieder Gewinne - Milliardenspritze für Portugals Krisenbank BES

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben sich am Montag etwas von ihren zuletzt kräftigen Kursverlusten erholt. Die Furcht vor einer Ausweitung der weltweiten Konfliktherde sei erst einmal in den Hintergrund gerückt, sagten Börsianer. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones) legte um 0,16 Prozent auf 16 520,05 Punkte zu. In der vergangenen Woche hatte er noch 2,75 Prozent eingebüßt. Für den wichtigen marktbreiten S&P-500-Index (S&P 500) ging es zuletzt um 0,39 Prozent auf 1932,70 Punkte nach oben. Auch bei den Technologiewerten herrschte eine freundliche Stimmung: Der NASDAQ 100 stieg um 0,56 Prozent auf 3901,35 Punkte.

Die Milliarden-Finanzspritze für die portugiesische Bank Banco Espirito Santo (BES) stütze Börsianern zufolge die Kurse dies- und jenseits des Atlantiks. Das Richtung Pleite taumelnde Institut bekommt eine Finanzspritze von 4,9 Milliarden Euro und wird von faulen Geschäften gereinigt.

Marktbeobachter sprachen angesichts der übersichtlichen Agenda von einem ruhigen Wochenauftakt. So wurden keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht und nur wenige Unternehmen präsentierten ihre Geschäftszahlen.

Aktionäre von Michael Kors allerdings brauchten starke Nerven: Nach der Vorlage von Quartalszahlen zogen die Titel im vorbörslichen Handel zunächst um rund zehn Prozent an, bevor sie ins Minus drehten und zuletzt als Schlusslicht im S&P 500 um rund sechseinhalb Prozent einbrachen. Das Modehaus hatte zwar mit seinen Gewinn- und Umsatzkennziffern die Markterwartungen übertroffen. Danach jedoch hatte Unternehmenschef John Idol in einer Telefonkonferenz einen Rückgang der Gewinnmarge in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Grund dafür sei ein gescheitertes Experiment: Michael Kors wollte Waren aus der Herbstkollektion bereits früher als üblich auf den Markt bringen, was bei den Kunden aber nicht ankam.

Titel von Berkshire Hathaway legten um 2,66 Prozent zu. Die Beteiligungsgesellschaft des legendären Investors Warren Buffet hatte am vergangenen Freitag nach Börsenschluss Geschäftszahlen vorgelegt. Demnach war der Überschuss im zweiten Quartal dank lukrativer Beteiligungen um 41 Prozent auf die Rekordsumme von 6,4 Milliarden US-Dollar geklettert. Dabei übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.

Zu den Favoriten im Dow zählten die Papiere von Microsoft, die um 0,77 Prozent vorrückten. Der Windows-Hersteller heizte den inzwischen abgeflauten Patentstreit in der Mobilfunk-Branche mit einer Klage gegen den Smartphone-Marktführer Samsung Electronics (Samsung Electronics GDRS) erneut an. Microsoft wirft Samsung Vertragsbruch vor, weil vereinbarte Lizenzzahlungen ausgeblieben seien. Samsung habe nach der Ankündigung der Übernahme von Nokia durch Microsoft aufgehört zu zahlen, begründete Microsoft die Klage./la/he

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