CMC Markets-Kolumne 07.10.2014 12:58:15

Daily News - Marktanalyse vom 07.10.2014 Update

Kolumne

CMC Markets Marktkommentar von Andreas Paciorek CMC Markets - geschrieben von Andreas Paciorek, Marktanalyst

Nachdem der DAX gestern zunächst eine starke Eröffnung hatte um die Freitagsgewinne der US-Leitindizes aufgrund der starken US-Arbeitsmarktdaten nachzuholen, gab er gestern im Handelsverlauf fast die gesamten Gewinne wieder ab. Belastend wirkte unter anderem der stärkste Rückgang der deutschen Industrieaufträge seit 2009. Aber auch in den USA verflog die Anfangseuphorie über die starken US-Nonfarm-Payrolls. Die dortigen Leitindizes drehten nach einem freundlichen Gewinn leicht ins Minus.

Heute Morgen folgten die nächsten schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland. So ging die deutsche Industrieproduktion im August gegenüber dem Vormonat um 4 Prozent zurück, während Analysten nur mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet hatten. Wie auch bei den Industrieaufträgen ist das das größte Minus seit 2009. In den schwachen Wirtschaftsdaten aus Deutschland spiegelt sich vermutlich auch der Nachfragerückgang aus Europa aufgrund der schwächelnden Konjunktur und die Belastungen der Ukraine-Krise und Russland-Sanktionen wieder.

Aus charttechnischer Sicht testet der DAX aktuell die potenzielle Unterstützung um das 23,6%-Fib-Retracement aus dem Allzeithoch und Jahrestief bei 9.174 Punkten. Sollten die Bullen diese charttechnische Marke nicht verteidigen können, dann sind Kursverluste bis 9.050 Punkten möglich. Bei einem Versuch der Bullen das Ruder rumzureißen, dürfte sich als erste Hürde die kurzfristige Abwärtstrendlinie und der potenzielle horizontale Widerstand bei 9.260 Punkten erweisen. Darüber gilt es das 38,2%-Fib-Retracement bei 9.342 Punkten zurückzuerobern.

An wichtigen Wirtschaftsdaten aus Europa stehen heute vor allem Zahlen aus UK auf der Agenda. Dort wurde die Schätzung des britischen BIP-Produkt für den September, sowie Zahlen zur Industrieproduktion im August veröffentlicht. Auch auf der Insel schlägt sich ein wenig die Schwäche der Wirtschaft im Euroraum nieder und führte zu einer Verlangsamung der Wirtschaftsdynamik. So stagnierte die Industrieproduktion nach einem Anstieg von 0,5 Prozent** im Vormonat, während Analysten von einem Zuwachs um 0,2 Prozent*** auf Monatssicht ausgegangen sind.

Neben den belastenden europäischen Konjunkturdaten, stehen die Spekulationen über die weitere US-Geldpolitik im Fokus der Anleger. Bereits vor der Veröffentlichung der Protokolle der letzten Offenmarktausschuss-Sitzung morgen werden heute Abend Reden der US-Notenbankpolitiker Kocherlakota und Dudley erwartet. Beide gelten eher als Verfechter der lockeren Geldpolitik und so werden die Marktteilnehmer darauf achten, ob die Rhetorik dieser Notenbanker restriktiver geworden ist, als Antwort auf die starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag.

Vor dem Beginn der neuen Quartalsberichtssaison, macht Wirecard Mut auf gute Zahlen. Der TecDAX-Wert rechnet dank eines starken Neukundengeschäftes und positiven dritten Quartals mit einem höheren operativen Ergebnis. Statt zuvor prognostizierten 163 bis 175 Millionen Euro erwartet der Zahlungsabwickler nun 170 bis 177 Millionen Euro.

Morgen leitet inoffiziell Alcoa mit seinen Quartalsergebnissen in den USA die Berichtssaison ein. In Deutschland ist das die Südzucker.

Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto hat die Fusionsofferte des Rohstoffgiganten Glencore nach eigenen Angaben bereits im August abgelehnt. Gestern wurde bekannt, dass Glencore Interesse an einer Fusion mit Rio Tinto hat.

Sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 handeln gegenwärtig vor Eröffnung des Präsenzhandels unter den gestrigen Schlusskursen.

* Gegenüber dem Vortagesschlusskurs
** Gegenüber der Vorperiode
*** Bei Prognosen handelt es sich um Zahlen, die vom Nachrichtenprovider Dow Jones International Ltd. zur Verfügung gestellt werden

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