04.12.2013 20:14:59
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Westfalen-Blatt: zum Thema Rundfunkgebühren:
Bielefeld (ots) - Das neue Inkasso-Modell zugunsten des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks erweist sich als unerwarteter
Geldsegen für ein Imperium, das sowieso schon alles hat. Wenn in den
kommenden vier Jahren also eine Milliarde Euro mehr in die Kassen
gespült werden sollten, kann es nur eine Verwendung dafür geben:
Rückgabe per Beitragssenkung an die, die seit Jahrzehnten klaglos
Zwangsbeiträge zahlen - die Zuschauer und Zuhörer. Nebenbei: Die
zusätzlichen Gelder zahlen vermutlich jene Schwarzseher, die sich
bisher immer aus der Verantwortung stehlen konnten. Vor allem aber:
Am Programm von ARD, ZDF, Deutsche Welle und Deutschlandfunk hat sich
nicht ein Deut geändert, geschweige denn gebessert. Auch deshalb ist
es richtig, dass sich die Politik und die Kommission zur Ermittlung
des Finanzbedarfs für eine Beitragssenkung stark machen. Dennoch
sollte sich niemand zu früh freuen. Hinter den solcherart
subventionierten 21 TV- und 63 Radioprogrammen steht ein riesiger
Apparat aus Bürokraten und teilweise genau jenen Politikern, die sich
jetzt so volksnah äußern.
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