UBS Aktie
WKN DE: A12DFH / ISIN: CH0244767585
07.06.2015 14:28:39
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ROUNDUP/Medien: Deutsche-Bank-Chefs Fitschen und Jain treten zurück
FRANKFURT (dpa-AFX) - Wenige Wochen nach der Hauptversammlung kommt es bei der Deutschen Bank (Deutsche Bank) Berichten zufolge zu einem überraschendem Führungswechsel. Die beiden Co-Chefs der Bank, Jürgen Fitschen und Anshu Jain, wollen übereinstimmenden Meldungen aus dem angelsächsischen Raum zurücktreten. Jain werde bereits zum Ende des laufenden Monats zurücktreten und dann nur noch beratend bei dem Institut tätig sein, berichteten die Nachrichtenagentur Bloomberg, die "Financial Times" (FT) und das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.
Nach Informationen der "FT" zufolge soll Jain durch den früheren UBS-Finanzvorstand (UBS) John Cryan ersetzt werden. Dieser sitzt bereits im Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Fitschen werde die Bank nach der nächsten Hauptversammlung im Mai 2016 verlassen. Eine Nachfolge sei noch nicht geregelt. Dem "WSJ" zufolge sollen die Rücktritte noch am Sonntag bekanntgegeben werden. Die Bank wollte die Berichte nicht kommentieren.
AKTIONÄRE ZEIGTEN BEI HV BEREITS DIE GELBE KARTE
Milliardenschwere Rechtsstreitigkeiten, eine unrühmliche Vergangenheit und eine maue Aktienkursentwicklung: Das Duo steht seit Jahren heftig in der Kritik. Bei der Hauptversammlung im Mai räumten Jain und Fitschen auch selbst ein, dass ihre bisherige Amtszeit seit Juni 2012 keine reine Erfolgsgeschichte gewesen sei. Der Abbau von Altlasten sei teurer und dauere länger als gedacht. Zudem habe das Management die neuen Vorgaben der Aufseher weltweit unterschätzt.
Trotzdem seien die vergangenen drei Jahre "keine verlorene Zeit" gewesen, bilanzierte Fitschen: "Wir fühlen uns auf einer besseren Basis als vor drei Jahren." Beide Co-Chefs bekräftigten, sie fühlten sich auf "dem richtigen Weg". Die Aktionäre überzeugte das nicht. Sie zeigten dem Führungsduo die gelbe Karte: Jain und Fitschen wurden lediglich mit jeweils 61 Prozent entlastet. Üblich sind mit mindestens 90 Prozent erheblich mehr. Direkte Folgen hatte das nicht, weil nur der Aufsichtsrat über eine Abberufung von Vorständen entscheiden kann./hgo/hqs/DP/zb

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