Anhaltende Unsicherheit 05.01.2017 11:33:40

PWC erwartet verhaltenes Jahr für Börsengänge

PWC erwartet verhaltenes Jahr für Börsengänge

Die Analysten verweisen auf die anhaltende Unsicherheit am Kapitalmarkt, etwa in Bezug auf die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit den USA.

   "Für das kommende Jahr sind jedoch bereits einige Börsengänge geplant", sagt PWC-Kapitalmarktexperte Christoph Gruss laut Mitteilung. Der Trend zur Abspaltung von Geschäftsbereichen aus traditionellen Großkonzernen halte an, zudem hätten kleine, gut entwickelte und innovative Unternehmen gute Chancen. "Deshalb gehen wir davon aus, dass 2017 sieben und zehn 'echte' Börsengänge möglich sind", so Gruss.

   Eine Abspaltung war es auch, die 2016 für den größten Börsengang in Deutschland seit 16 Jahren sorgte: RWE brachte seine Sparte Innogy mit einem Emissionsvolumen von über 4,5 Milliarden Euro an die Börse. Trotz dieser großen Transaktion habe das Gesamtemissionsvolumen von 5 Milliarden Euro ein Viertel unter dem von 2015 gelegen. Insgesamt zählte PWC im vergangenen Jahr 17 Transaktionen, davon sieben "echte" IPOs.

   Die Wertentwicklung der 2016 neu an der Börse gelisteten Unternehmen zeigte sich höchst Unterschiedlich. Während die Biotech-Firma B.R.A.I.N, Mybucks, Shop Apotheke und die E.ON-Tochter Uniper zulegten, mussten Innogy, Decheng, Senvion und Diebold Nixdorf teils deutliche Verluste hinnehmen.

   FRANKFURT (Dow Jones)

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