22.01.2015 16:24:30
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MARKET TALK/SPD pocht nach EZB-Beschluss auf Reformen und Investitionen
Die SPD hat nach der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) für einen Aufkauf von Staatsanleihen die Notwendigkeit von Reformen und Investitionen betont.
Mitgliedsländer und EU-Kommission müssten "weiter und überzeugend ihrer Verpflichtung für Strukturreformen, zur Verbesserung der Investitionsbedingungen für Unternehmen und zur Erhöhung von Investitionen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachkommen", forderte Fraktionsvize Carsten Schneider. "Die EZB darf nicht der alleinige Akteur sein, der die Konvergenz im Euroraum verfolgt."
Der Beschluss sei "kein Ersatz für Wirtschaftsreformen und Wachstumsinvestitionen", betonte SPD-Haushaltssprecher Johannes Kahrs. "Wer in Paris, Rom oder Berlin glaubt, wegen der heutigen EZB-Entscheidung könne man auf weitere Strukturreformen oder Wachstumsinvestitionen verzichten, ist auf dem Holzweg."
Schneider erklärte, die Zentralbank sei über einen längeren Zeitraum daran gescheitert, ihr Inflationsziel zu erreichen. "Die EZB ist dazu verpflichtet, ihr Mandat für Preisstabilität zu erfüllen."
Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com
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January 22, 2015 09:53 ET (14:53 GMT)
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