18.08.2016 11:37:00
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Inflationsrate im Juli - Nahrungsmittel-Preise steigen langsamer
Der wöchentliche Einkauf ("Miniwarenkorb") war auch im Juli deutlich billiger als vor einem Jahr, das Preisniveau ist um 1,4 Prozent gesunken. Beim wöchentlichen Einkauf sind neben Nahrungsmitteln auch Treibstoffe und Dienstleistungen enthalten.
Stärker verteuert haben sich im Jahresabstand Fleisch (+1,2 Prozent), Obst (+3,9 Prozent), Brot und Getreideprodukte (+1,2 Prozent) und Gemüse (+1,0 Prozent). Milch, Käse und Eier waren im Juli aber um 2,3 Prozent billiger als vor einem Jahr.
Bekleidung hat sich im Jahresabstand um 1,9 Prozent verteuert, Schuhe um 1,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Juni 2016 waren Bekleidung und Schuhe im Juli jedoch wegen des Sommerschlussverkaufs um 12,3 Prozent billiger.
Die Wohnungsmieten waren im Juli durchschnittlich um 2,7 Prozent höher als vor einem Jahr, die Betriebskosten für Mietwohnungen sind um 1,6 Prozent gestiegen. Bei den Betriebskosten für Eigentumswohnungen betrug der Preisanstieg 3,9 Prozent. Haushaltsenergie hat sich insgesamt um 2,3 Prozent verbilligt, wobei es beim Strom eine Verteuerung um 1,1 Prozent gab. Preisdämpfer war hier vor allem das Heizöl, das im Juli um 15,7 Prozent billiger war als im Juli 2015.
(GRAFIK 0926-16, 88 x 140 mm) (Schluss) ivn/itz
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