FTSE Allshare
15.02.2007 20:20:00
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Europa-Schluss: Quartalszahlen im Fokus, Credit Suisse und Danone gesucht
Der Euro Stoxx 50 verlor bis zum Handelsende 0,21 Prozent auf 4.258,13 Punkte. Der STOXX 50 gab wiederum 0,26 Prozent auf 3.831,16 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 0,08 Prozent auf 995,69 Punkte.
Auf Unternehmensseite standen heute zahlreiche Ergebnisse im Blick. Im Finanzsektor sorgte BNP Paribas für Gesprächsstoff. Die zweitgrößte Bankgesellschaft in Frankreich konnte zwar im vierten Quartal eine Gewinnsteigerung von 29 Prozent erzielen, was auf ein Wachstum im Privatkunden-Kreditgeschäft und die Übernahme der italienischen Banca Nazionale del Lavoro S.p.A. zurückzuführen ist, dennoch überzeugte sie die Börsianer damit nicht. Am Ende verlor der Wert 3,8 Prozent.
Dagegen konnte die Credit Suisse Group überzeugen und Kursgewinne von 3,5 Prozent einfahren. Die zweitgrößte Bankgesellschaft in der Schweiz hatte im vierten Quartal einen Rekordgewinn erzielt. Zudem wurde mit Brady Dougan ein neuer CEO bestellt.
Papiere der ING Groep gaben wiederum 0,7 Prozent nach. Der größte Finanzdienstleister in den Niederlanden konnte zwar den Gewinn im vierten Quartal um 14 Prozent verbessern, was auf höhere Erträge aus dem Versicherungsgeschäft sowie ein besser als erwartetes Banking-Geschäft zurückzuführen ist. Dennoch überzeugten die Zahlen die Anleger kaum.
Anteilsscheine des britischen Spirituosenherstellers Diageo gewannen nach überzeugenden Zahlen und einem positiven Ausblick 2,3 Prozent hinzu. Der größte Spirituosenhersteller der Welt hatte zuvor einen Gewinnrückgang um 23 Prozent gemeldet, was mit einem Einmalertrag im Vorjahr aus dem Verkauf der General Mills-Beteiligung zusammenhängt.
Der französische Nahrungsmittelhersteller Danone verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund hoher Absatzvolumina bei Milchprodukten sowie der Erschließung neuer Märkte in Asien einen deutlichen Ergebnisanstieg. Die Marktteilnehmer honorierten die Zahlen mit Aufschlägen von 4,6 Prozent.
Aktien von L'Oréal gaben heute 1,3 Prozent ab. Der größte Kosmetikkonzern der Welt hatte seinen Gewinn um 12 Prozent gesteigert, was mit stärkeren Umsätzen bei Lancome (Make-Up) und Armani Code (Parfum) zusammenhängt.
Dagegen verteuerten sich Michelin-Papiere um fast 7 Prozent. Der Reifenhersteller verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund stark gestiegener Rohstoffpreise zwar einen Ergebnisrückgang, konnte aber mit dem Ausblick überzeugen.
In London schossen zudem Papiere von Reed Elsevier um fast 7 Prozent nach oben. Der britisch-niederländische Verlagskonzern gab heute bekannt, dass er seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gesteigert hat.
Der schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz verbuchte im Januar einen Umsatzanstieg. In der Folge verteuerten sich die Aktien um mehr als 3 Prozent.
Daneben trumpften auch Zurich Financial Services mit starken Ergebnissen auf, der Wert gewann mehr als 2 Prozent hinzu. Der schweizerische Versicherungskonzern hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 Rekordergebnisse erzielt. (15.02.2007/ac/n/m)
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Indizes in diesem Artikel
STOXX 50 | 4 294,93 | 0,47% | |
EURO STOXX 50 | 4 758,65 | 0,54% | |
FTSE 100 | 8 281,22 | 0,08% | |
SMI | 11 709,80 | 0,57% | |
SPI | 15 601,84 | 0,51% | |
CAC 40 | 7 179,25 | 0,51% | |
AEX | 876,58 | 0,24% | |
EURONEXT 100 | 1 429,55 | 0,59% | |
FTSE Allshare | 4 521,54 | 0,16% | |
NYSE International 100 | 7 535,50 | 0,03% | |
EURO STOXX | 495,14 | 0,55% |