18.11.2016 20:14:01

Dobrindt will Luftfahrtbranche entlasten

   FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Luftfahrtbranche finanziell entlasten und dafür die Flugsicherungsgebühren im kommenden Jahr um 213 Millionen Euro senken. "Die Branche steht in einem harten internationalen Wettbewerb und unter wachsendem Kostendruck", sagte Dobrindt der FAZ. "Unser Ziel ist, die Luftfahrtunternehmen zu stärken und ihnen Spielräume zu verschaffen, weiter zu investieren und Beschäftigung zu sichern."

   Konkret übernimmt der Bund 2017 Kostenbestandteile der Flugsicherungsgebühren in Höhe von 111 Millionen Euro. Darüber hinaus wird das Eigenkapital der Deutschen Flugsicherung um 102 Millionen Euro aufgestockt, um hierüber ebenfalls die Gebühren zu senken, wie die FAZ weiter berichtet. Die Flugsicherungsgebühren zahlen die Fluggesellschaften dafür, dass die Lotsen der Flugsicherung für einen reibungslosen Ablauf bei An- und Abflügen sorgen. Sie machen neben den Personalkosten und den Flughafengebühren einen großen finanziellen Posten aus.

   Die nun angekündigten Maßnahmen werden aus dem Bundeshaushalt finanziert. Sie wirken zusätzlich zu den schon beschlossenen Kapitalerhöhungen von je 112,5 Millionen Euro für die Jahre 2017 bis 2019, so die FAZ. Am Dienstag wird Dobrindt in Berlin die Spitzen der deutschen Luftverkehrswirtschaft empfangen, um mit ihnen über die Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland zu sprechen.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/kla/ros

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   November 18, 2016 13:43 ET (18:43 GMT)

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