25.03.2014 06:50:48
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DGAP-News: Kontron AG erreicht Prognose für das Geschäftsjahr 2013
Kontron AG erreicht Prognose für das Geschäftsjahr 2013
DGAP-News: Kontron AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Kontron AG erreicht Prognose für das Geschäftsjahr 2013
25.03.2014 / 06:50
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» Konzentration auf das Kerngeschäft ECT mit geplanter Veräußerung des
Projektgeschäfts Energie
» Umsatzerlöse aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 445,3 Mio. EUR
(inklusive Projektgeschäft Energie bei 526,5 Mio. EUR)
» Operatives Ergebnis (EBIT) der fortgeführten Geschäftsbereiche vor
Sondereffekten bei 4,6 Mio. EUR (6,0 Mio. EUR inklusive Projektgeschäft
Energie)
» "New Kontron"-Maßnahmen zeigen erste Erfolge
Eching bei München, 25. März 2014 - Die Kontron AG, weltweit führender
Anbieter von Embedded Computer Technologie (ECT), hat im Geschäftsjahr 2013
seine operativen und strategischen Ziele erreicht. Mit der geplanten
Veräußerung des Projektgeschäfts Energie geht Kontron einen wichtigen
Schritt hin zur Konzentration auf das Kerngeschäft ECT. Die Aktivitäten des
Projektgeschäfts Energie werden im Jahresabschluss der Kontron AG als
"discontinued operations" geführt.
Der Auftragseingang der fortgeführten Geschäftsbereiche entwickelte sich
vor allem in den ersten drei Quartalen des Jahres zurückhaltend und lag
insgesamt für das Jahr, auch bedingt durch Einmaleffekte, bei 446,4 Mio.
EUR nach 455,0 Mio. EUR in 2012 (mit Projektgeschäft Energie: 507,6 Mio.
EUR (2012: 522,1 Mio. EUR)). Allerdings verzeichnete das Unternehmen im
vierten Quartal mit 143,9 Mio. EUR wieder einen starken Orderzufluss.
Kontron erzielte Umsatzerlöse aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe
von 445,3 Mio. EUR nach 466,9 Mio. EUR im Vorjahr (mit Projektgeschäft
Energie: 526,5 Mio. EUR (2012: 547,0 Mio. EUR)). Diese Entwicklung ist
neben dem unverändert schwierigen Markt- und Sektorumfeld auch auf negative
Währungseffekte in Höhe von 7,3 Mio. EUR zurückzuführen. Zudem entstand
durch die Veränderungen in der Abrechnung von Lizenz- und Nutzungsgebühren
ein negativer Effekt von rund 13,5 Mio. EUR. Die Bruttomarge stieg auf 25,5
Prozent (2012: 24,1 Prozent).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Sondereffekten der
fortgeführten Geschäftsbereiche verbesserte sich deutlich auf 4,6 Mio. EUR,
nach -1,9 Mio. EUR in 2012. Das Ergebnis wurde durch
Restrukturierungskosten in Höhe von 33,5 Mio. Euro beeinflusst. Der Anstieg
resultierte aus der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Optimierungsprogramm
"SHAPE" und des in 2013 gestarteten Kostensenkungs- und
Effizienzsteigerungsprogrammes "New Kontron". Nach diesen Einmaleffekten
beläuft sich das ausgewiesene EBIT der fortgeführten Geschäftsbereiche auf
-29,0 Mio. EUR nach
-24,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
"Wir haben 2013 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Kosteneinsparung und
Effizienzsteigerung angestoßen, das wie erwartet das Ergebnis belastet hat.
Unsere ersten Erfolge der ,New Kontron'-Maßnahmen zeigen aber, dass wir
damit die richtige Entscheidung getroffen haben: so stieg unsere
Bruttomarge wieder über 25 Prozent", sagt Rolf Schwirz,
Vorstandsvorsitzender der Kontron AG. "Nur durch den konsequenten Umbau der
Kontron AG können wir unsere Position als eines der führenden Unternehmen
im ECT-Markt nachhaltig sichern. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf einem
guten Weg dahin sind."
Der Cashflow aus laufenden Geschäftstätigkeit ging unter anderem aufgrund
der hohen Restrukturierungsaufwendungen auf 2,0 Mio. EUR zurück (2012: 46,2
Mio. EUR, positiv beeinflusst durch den Verkauf der Produktionsstätte in
Malaysia). Mit einer soliden Eigenkapitalquote von 55,5 Prozent verfügt
Kontron weiterhin über ein gesundes finanzielles Fundament, um das
Kosteneinsparprogramm voranzutreiben sowie von der dynamischen Entwicklung
des ECT-Marktes zu profitieren.
Konsequente und erfolgreiche Umsetzung von "New Kontron"
Durch die umfangreichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen
im Rahmen von "New Kontron" soll die Kontron AG nachhaltig profitabel
aufgestellt werden. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist die
Standortkonzentration, um künftig Synergien in den Bereichen Forschung und
Entwicklung, Produktion sowie dem Vertrieb zu heben. Kontron hat sich dafür
mit dem Gesamtbetriebsrat auf einen Interessensausgleich geeinigt sowie
einen Sozialplan aufgestellt. In den kommenden Wochen werden bereits die
ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Standorte Augsburg und
Deggendorf wechseln. Die vereinbarten Maßnahmen sollen planmäßig bis Ende
November 2014 umgesetzt werden.
Zudem steht rund ein Drittel des Produktportfolios auf dem Prüfstand. Dabei
wurden bereits 800 Produkte identifiziert, die auf absehbare Zeit auslaufen
werden. Weitere 1.300 Produkte sollen in den kommenden sechs Monaten
folgen. Mit dem verkleinerten Produktportfolio soll die Komplexität in
Entwicklung, Produktion und Vertrieb verringert werden.
Weitere Erfolge zeigen sich bei der Konsolidierung des Netzwerkes der
Lieferanten und Vertriebspartner. Das komplexe Netzwerk von aktuell 1.900
Lieferanten soll auf weniger als 500 reduziert werden. In einem ersten
Schritt konnten hier substantielle Preisnachlässe verhandelt werden. Das
Ziel, die mehr als 100 Vertriebspartner auf weniger als 40 Unternehmen zu
reduzieren, ist bereits erreicht worden.
Ausblick
Auch das Jahr 2014 will der Vorstand dazu nutzen, um die Kontron AG weiter
zu transformieren. Auf Basis der für 2013 ausgewiesenen Umsätze in Höhe von
445,3 Mio. EUR ist für das Geschäftsjahr 2014 Umsatzwachstum auf 450 Mio.
EUR bis 470 Mio. EUR für die fortgeführten Geschäftsbereiche geplant. Dabei
ist zu berücksichtigen, dass aufgrund der Umstellung bei zwei Kunden in
Nordamerika auf ein Lizenzgebührenmodell Umsatzerlöse in Höhe von 23,9 Mio.
EUR im Geschäftsjahr 2013 realisiert wurden, die im Geschäftsjahr 2014
verloren gehen und durch entsprechende Umsatzsteigerungen kompensiert
werden müssen.
Zudem soll eine Rohertragsmarge von mehr als 25 Prozent erzielt werden. Bei
zeitgerechter Umsetzung der geplanten Maßnahmen des
Kostensenkungsprogrammes und dem Erreichen des erwarteten Umsatzwachstums
wird in 2014 eine positive betriebliche Marge (EBIT-Marge) erzielt -
berichtigt um Einmaleffekte aus der Restrukturierung.
Im Jahr 2016 will der Vorstand für die fortgeführten Geschäftsbereiche ein
Umsatzniveau von mindestens 550 Mio. EUR erreichen, bei einer
Rohertragsmarge von mehr als 25 Prozent und einer betrieblichen Marge
(wiederum bereinigt um Einmaleffekte) von über 6 Prozent.
Für weitere Informationen:
Harald Kinzler
HERING SCHUPPENER Consulting
Tel: +49 69 9218 7465
E-Mail: hkinzler@heringschuppener.com
Ende der Corporate News
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Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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259306 25.03.2014
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