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Geändert am: 21.02.2025 22:03:47

Vor Wahl in Deutschland: ATX schließt im Plus -- DAX letztlich etwas leichter -- Wall Street im Minus -- Grüner Handelsschluss an Asiens Börsen

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt legte im Freitagshandel zu.

Der ATX notierte bereits kurz nach Handelsbeginn marginal fester und baute seine Gewinne im Verlauf aus. Schließlich verabschiedete er sich 0,53 Prozent höher bei 4.048,87 Punkten ins Wochenende.

Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone fielen unter den Erwartungen aus, wobei besonders der französische Dienstleistungssektor enttäuschte. Insgesamt deuten die Daten "auf einen nur moderaten Aufschwung in der Wirtschaft des Euroraums hin", kommentierte Commerzbank-Ökonom Vincent Stamer. Der positive Effekt niedrigerer Leitzinsen dürfte sich erst im zweiten Halbjahr vollumfänglich entfalten.

Während der Handel auch im Zeichen der deutschen Bundestagswahlen am Sonntag stand, läuft es in der heimischen Politik voraussichtlich auf eine Koalition zwischen ÖVP und SPÖ - womöglich mit den liberalen NEOS - hinaus. Geeinigt haben sich ÖVP und SPÖ Medienberichten zufolge auf eine Erhöhung der Stabilitätsabgabe für Kreditinstitute sowie eine Verlängerung für die Übergewinnsteuer heimischer Energieunternehmen. Erstere wäre für die heimischen Geldhäuser zwar als leicht negativ anzusehen, aber "sicherlich nicht das Worst-Case-Szenario", kommentierte Analyst Thomas Unger von der Erste Group am Freitag.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Freitag etwas schwächer.

Der DAX eröffnete knapp im Plus und schwankte danach lange mit wechselnden Vorzeichen um die Nulllinie. Seine zwischenzeitlichen Gewinne gab er am Nachmittag wieder ab und beendete die Sitzung 0,12 Prozent tiefer bei 22.287,56 Zählern.

Vor der Bundestagswahl am Sonntag hielten sich die Anleger eher zurück, kommentierte Finanzmarktexperte Andreas Lipkow. Am Mittwochmorgen hatte der DAX seine monatelange Rekordjagd noch mit einem Höchststand von gut 22.935 Punkten gekrönt. Nach 15 Prozent Plus im laufenden Jahr und einem bereits sehr starken Vorjahr setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein.

Der Blick auf die Wahlumfragen mahnt zur Vorsicht. Einigkeit herrscht nur in der Einschätzung, dass die Union aus CDU und CSU mit Abstand die meisten Stimmen erhalten wird - vor der rechtspopulistischen AfD, mit der alle anderen Parteien eine Koalition ausgeschlossen haben. Eine Unions-Mehrheit mit der SPD oder den Grünen gilt schon als weniger sicher.

Dem Trendbarometer von RTL und ntv zufolge könnte es sogar für ein schwarz-rotes Bündnis knapp werden. Ein solches wäre die wahrscheinlichste Option für eine Zweierkoalition. Denn die CSU will mit den Grünen auf keinen Fall regieren. Reicht es dafür nicht, müsste eine Dreierkoalition gebildet werden, was die Verhandlungen sehr wahrscheinlich erschweren würde.

WALL STREET

Die US-Börsen gaben vor dem Wochenende nach.

Der Dow Jones notierte zum Start schon tiefer und verharrte anschließend in der Verlustzone. Zum Ende stand ein Abschlag von 1,69 Prozent auf 43.428,02 Punkte an der Kurstafel.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite verbuchte ebenfalls Verluste, nachdem er die Sitzung noch etwas höher eröffnet hatte. Er verlor schlussendlich 2,20 Prozent auf 19.524,01 Zähler.

Stimmungsdaten aus der Industrie und dem Service-Sektor fielen unterschiedlich aus und boten keine Orientierung. Am Markt hieß es, Anleger setzten zum Wochenschluss weiter verstärkt auf Aktien aus anderen Weltregionen wie etwa Asien oder Europa, wo sich die Kurse derzeit besser entwickeln und Aktien als günstiger bewertet gelten. Vor allem Technologiewerte in China waren am Freitag gefragt. "Mit DeepSeek hat das Reich der Mitte seine hohe Leistungsfähigkeit in diesem Bereich in Erinnerung gebracht", schrieb Eckhard Schulte vom Vermögensverwalter MainSky Asset Management. Er sieht dort im Vergleich zu US-Technologiewerten immer noch eine recht große Bewertungslücke.

ASIEN

An den Börsen in Fernost stiegen die Kurse am Freitag an.

In Tokio gewann der Nikkei 225 bis zum Handelsende 0,26 Prozent auf 38.776,94 Punkte hinzu.

Auf dem chinesischen Festland ging der Shanghai Composite um 0,85 Prozent höher bei 3.379,11 Einheiten aus der Sitzung.

Der Hang Seng in Hongkong schloss um 3,99 Prozent stärker bei 23.477,92 Zählern.

Während starke Geschäftszahlen von Alibaba die Technologiewerte in Hongkong und Shanghai und damit auch den Gesamtmarkt deutlich ins Plus hievten, bremsten Zinserhöhungserwartungen den japanischen Aktienmarkt.

Die japanischen Verbraucherpreise waren im Januar in der Kernrate stärker als erwartet gestiegen. Die Abweichung des Preisauftriebs von der Prognose sei nicht so gravierend ausgefallen, hieß es am Markt. Nach Meinung der Volkswirte von SMBC Nikko Securities dürfte sich die Bank of Japan aufgrund der Daten nicht genötigt sehen, rasch die Zinsen zu erhöhen. Sie rechnen mit einer Zinserhöhung im dritten Kalenderquartal.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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