16.05.2014 19:00:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 19.00 Uhr
Eisenstadt/Wien - Der Krisenstab des Innenministeriums, der am Freitag zu den Unwettern in Teilen Österreichs eingerichtet wurde und mit den Stäben in der Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und den Burgenland in Kontakt ist, hat am Nachmittag mit Ausnahme von Niederösterreich von fallenden Pegelständen berichtet. Dort wurde aber in den Bezirken Lilienfeld und St. Pölten Katastrophenalarm ausgelöst.
Unwetter forderten in Europa mindestens zehn Opfer
Belgrad/Sarajevo/Bratislava - Tagelanger heftiger Regen hat im Osten und Südosten Europas verheerende Überschwemmungen ausgelöst. Mindestens zehn Menschen verloren bei den Unwettern ihr Leben. In Serbien brachten die Rettungskräfte am Freitag wieder Tausende bedrohte Menschen in Sicherheit. Vielerorts fielen Strom und Wasserversorgung aus. Viele Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten und warteten auf Hilfe aus der Luft.
Wiener Atomgespräche ohne Erklärung beendet
Teheran/Wien - Bei den Wiener Atomgesprächen mit dem Iran hat es offenbar einen Rückschlag gegeben. Die Gesprächsrunde in Wien ist am späten Freitagnachmittag ohne Erklärung der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und des iranischen Außenministers Mohammad Javad Zarif beendet worden. Laut dem iranischen Fernsehen gab es "keine Fortschritte", es sei kein Termin für eine neue Gesprächsrunde vereinbart worden.
Indische Oppositionspartei vor historischem Sieg
Neu-Delhi - Bei der Parlamentswahl in Indien hat die Oppositionspartei BJP zusammen mit ihren Bündnispartnern eine absolute Mehrheit erreicht. Nach Angaben der Wahlkommission vom Freitag erreichte die Allianz mindestens 276 der 543 Sitze im Unterhaus in Neu Delhi. Damit steht die weltgrößte Demokratie vor einer neuen Ära. Die bisher regierende Kongresspartei sah einer noch nie dagewesenen Niederlage entgegen.
UNO: Schwere Menschenrechtsverstöße in Ostukraine
Kiew/New York - Die Vereinten Nationen und die OSZE haben schwere Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine angeprangert. Dramatisch verschlechtert hat sich die Lage nach ihren Erkenntnissen besonders im Osten des Landes. Vor allem schwer bewaffnete Regierungsgegner seien in Gewaltexzesse verwickelt, erklärte UNO-Menschenrechtskommissarin Pillay in Kiew. Russland warf den Vereinten Nationen Parteilichkeit vor.
28 Staatsanwälte untersuchen Türkei-Grubenunglück
Soma - Nach dem größten Bergwerksunglück in der Geschichte der Türkei soll ein Großaufgebot von 28 Staatsanwälten nach Schuldigen suchen. Laut Energieminister Yildiz werden in den Stollen der westtürkischen Stadt Soma noch 18 Männer vermisst. Die Zahl der gefundenen Toten stieg drei Tage nach dem Unglück auf 284. Gegen die Regierung, besonders gegen Ministerpräsident Erdogan, richtete sich neue Kritik.
Drogenring schmuggelte Marihuana in Betonquadern
Nürnberg/Wien - Fahnder in Bayern und Sachsen-Anhalt haben einen internationalen Suchtgiftring zerschlagen. Die Schmuggler sollen in den vergangenen Jahren insgesamt 5,6 Tonnen Marihuana im Wert von rund 50 Millionen Euro in Betonquader verpackt und die Blöcke dann als Natursteine getarnt haben. Acht mutmaßliche Bandenmitglieder wurden festgenommen, einen der Verdächtigen stellte die Polizei in Niederösterreich.
Wiener Börse geht leichter ins Wochenende
Wien - Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit Kursverlusten ins Wochenende verabschiedet. Der ATX fiel um 0,64 Prozent auf 2.397,45 Einheiten. Unter den Kursgewinnern waren Bankwerte zu finden. Raiffeisen erhöhten sich um 1,66 Prozent auf 21,40 Euro und Erste Group stiegen um 0,25 Prozent auf 22,47 Euro. Am Vortag hatten beide Titel noch mit einem Abschlag von jeweils etwa fünf Prozent geschlossen.
(Schluss) ral/str/bel
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