27.04.2015 16:00:00
|
APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 16.00 Uhr
Kathmandu/Brüssel - Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Tausende Menschen versuchten am Montag verzweifelt, die Hauptstadt Kathmandu zu verlassen. Am Flughafen bildeten sich lange Schlangen von Touristen und Einheimischen, die auf einen Platz in einem der wenigen Flugzeuge hofften. Die Zahl der Toten stieg nach offiziellen Angaben auf mehr als 3.700 an.
Weiterhin kein Kontakt zu 20 Österreichern in Nepal
Kathmandu/Wien - Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in Nepal gibt es weiterhin keinen Kontakt zu rund 20 Österreichern in der Region. Zu rund 80 Personen, die in der Gegend unterwegs waren, habe man hingegen Kontakt, sagte der Sprecher des Außenministeriums. Berichte über verletzte oder tote Österreicher gab es nicht. Rund 30 Personen wollen rasch ausfliegen. Teilweise gebe es auch wieder Flüge.
Festakt zu "70 Jahre Republiksgründung" in der Hofburg
Wien - Die Spitzenpolitik hat am Montag dem 70. Jahrestag der Wiedererrichtung der Republik gedacht. Rund 600 Gäste waren der Einladung von Bundespräsident Heinz Fischer in die Hofburg gefolgt. Dabei erinnerte er daran, dass Österreich nicht nur Opfer Hitler-Deutschlands war, sondern auch Täter. Der deutsche Präsident Joachim Gauck betonte die Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Außenpolitik.
Keine Einigung bei Verhandlungen über Kredit für Kärnten
Wien/Klagenfurt - Die Kärntner Finanzreferentin Gabriele Schaunig (SPÖ) und Rechtsreferent Christian Ragger (FPÖ) haben nach Verhandlungen in Wien zur Finanzierung Kärntens am Montag keine Lösung präsentieren können. Das Gespräch sei aber konstruktiv gewesen und man sei viele Schritte weitergekommen, betonte Schaunig. Details blieben offen, aber auch Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) ortete Fortschritte.
Schelling will Abschluss des Finanzausgleichs bis Mitte 2016
Wien - Die Verhandlungen zum Finanzausgleich zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sind Montagnachmittag offiziell eröffnet worden. Diesmal geht es nicht nur um die Verteilung von rund 80 Milliarden Steuereinnahmen, sondern auch um eine grundsätzlichere Reform. Deshalb hat sich Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) Zeit bis Mitte 2016 genommen.
Saudische Kampfjets griffen Houthi-Rebellen im Südjemen an
Sanaa - Saudische Kampfflugzeuge haben Stellungen der schiitischen Houthi-Rebellen in den südjemenitischen Provinzen Shabwa und Dhale bombardiert. Auch Truppen des ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh, die an der Seite der Houthis kämpfen, wurden am Montag aus der Luft angegriffen, berichteten Augenzeugen. Dhale wird von Anhängern des geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi gehalten.
OSZE berichtet von schweren Gefechten in Ostukraine
Kiew - Die Kämpfe im Kriegsgebiet Donbass haben der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa zufolge wieder zugenommen. Bei der Ortschaft Schyrokyne hätten sich ukrainisches Militär und prorussische Separatisten den schwersten Beschuss seit dem Beginn einer offiziellen Waffenruhe Mitte Februar geliefert, teilten die OSZE-Beobachter mit.
Wiener Börse tendiert im Plus
Wien - Die Wiener Börse hat am Montag mit Gewinnen tendiert. Der ATX stieg um 0,61 Prozent auf 2.653,84 Punkte. Die Anleger halten sich vor der US-Notenbanksitzung und den US-BIP-Zahlen am Mittwoch zurück, hieß es. Derweil profitieren Ölwerte weiter von der Erholung der Preise, nachdem die Kämpfe im Jemen am Wochenende zunahmen. In Wien stiegen OMV um 2,6 Prozent und Schoeller-Bleckmann um 1,1 Prozent.
(Schluss) pin/rst

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!