07.06.2022 19:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Der frühere FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache steht seit heute, Dienstag, erneut vor Gericht. Im Großen Schwurgerichtssaal musste sich der ehemalige Vizekanzler dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft stellen, dem befreundeten Immobilienunternehmer Siegfried Stieglitz gegen Spendengelder einen Aufsichtsratsposten in der Asfinag verschafft zu haben. Beide Angeklagte wiesen alle Vorwürfe zurück und bekannten sich "nicht schuldig". Insgesamt sind sechs Prozesstage anberaumt.
Russen verstärken Luftangriffe im Donbass
Kiew (Kyjiw)/Moskau - Während ukrainische Truppen in der Industriestadt Sjewjerodonezk in Straßenkämpfe mit russischen Soldaten verwickelt sind, greift die russische Luftwaffe verstärkt Ziele in der Region Donezk an. Zusätzlich zur russischen Artillerie seien Kampfflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz, teilte der ukrainische Generalstab am Dienstag mit. Das ukrainische Militär selbst flog nach eigenen Angaben im Süden des Landes mehrere Luftangriffe auf russische Stellungen.
Einheitliches Ladekabel für Handys kommt Mitte 2024
Brüssel - Handys und zahlreiche andere Elektrogeräte müssen in der EU ab Mitte 2024 eine einheitliche Ladebuchse haben. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich auf USB-C als Standard-Ladebuchse, wie die Leiterin der Verhandlungen, Anna Cavazzini (Grüne), am Dienstag sagte. Ihren Angaben zufolge gilt die Regelung etwa für Smartphones, Tablets, Kameras, Kopfhörer und tragbare Lautsprecher. Auch die französische Ratspräsidentschaft bestätigte eine Einigung.
Johnson schließt Kabinettsumbildung vorerst aus
London - Nach einem knapp überstandenem Misstrauensvotum in seiner Partei hat der britische Premier Boris Johnson sich darum bemüht, Aufbruchstimmung zu vermitteln. "Wir machen unseren Job weiter", sagte der Regierungschef, dem in der britischen Presse ein Autoritätsverlust bescheinigt wurde, am Dienstag bei einer Kabinettssitzung. Johnson kündigte zudem neue Unterstützungsmaßnahmen für die unter der Inflation leidenden Briten an. Eine Kabinettsumbildung plant er vorerst nicht.
Belgischer König im Kongo
Brüssel/Kinshasa - Belgiens König Philippe hat am Dienstag einen historischen Besuch in der Demokratischen Republik Kongo begonnen, einer einstigen belgischen Kolonie. Zusammen mit seiner Frau Mathilde und einer Regierungsdelegation wurde er auf dem Flughafen nahe der Hauptstadt Kinshasa von Präsident F�lix Tshisekedi empfangen. Die sechstägige Reise hat große symbolische Bedeutung. Philippe hatte sich vor zwei Jahren für die in der Kolonialzeit begangenen Verbrechen seines Landes entschuldigt.
FPÖ lässt sich mit Präsidentschafts-Kandidatenkür noch Zeit
Wien - Der Entscheid der FPÖ, wen sie gegen Amtsinhaber Alexander Van der Bellen in die Bundespräsidenten-Wahl schickt, wird laut Auskunft aus der Partei wohl noch etwas auf sich warten lassen. Im Parteivorstand am Dienstag wurde beschlossen, die Kandidaten-Kür dem Parteipräsidium zu übertragen - dem höchsten Gremium der FPÖ, wie es seitens der FPÖ am Rande der Gremiensitzungen am Dienstag hieß. Termin gibt es noch keinen, die FPÖ will sich offenbar in dieser Frage noch Zeit lassen.
Angriffe in Sudans Darfur-Region: Mindestens 27 Todesopfer
Khartum - Bei gewaltsamen Ausschreitungen in der sudanesischen Region West-Darfur sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Das sagten ein hochrangiger Militäroffizier und ein Polizeileutnant, die anonym bleiben wollten, der dpa am Dienstag. Die Gewalt war in und um die Stadt Kulbus ausgebrochen. Die genaue Ursache für die Ausschreitungen blieb zunächst unklar.
Außenminister Schallenberg trifft polnischen Amtskollegen
Warschau - Beim ersten Besuch eines österreichischen Außenministers seit etlichen Jahren haben einander Polens Außenminister Zbigniew Rau und sein Wiener Amtskollege Alexander Schallenberg (ÖVP) gegenseitige Wertschätzung - auch in Hinblick auf die Hilfe für die Ukraine - versichert. Schallenberg lobte am Dienstag die Rolle Warschaus: "Polen ist der Dreh- und Angelpunkt der westlichen Hilfe." Unter Freunden könne man aber auch das Thema Rechtsstaatlichkeit ansprechen, so Schallenberg.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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