23.05.2014 21:35:48
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Euro bleibt im New Yorker Handel unter Druck
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) ist am Freitag im New Yorker Handel unter Druck geblieben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,3633 US-Dollar. Gegen Mittag mitteleuropäischer Zeit war der Kurs auf 1,3615 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3630 (Donnerstag: 1,3668) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7337 (0,7316) Euro.
Unter Druck geriet der Euro vor dem Wochenende, weil die deutschen Unternehmen nicht mehr ganz so zuversichtlich in die Zukunft blicken. Das vom Münchner Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima war im Mai stärker zurückgegangen als erwartet. Bankvolkswirte sahen jedoch wenig Grund zur Sorge: Zwar werde die deutsche Wirtschaft ihr hohes Wachstumstempo vom Jahresstart nicht halten können, sagte Ing-Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski. Die Volkswirte von der NordLB rechnen für das Gesamtjahr aber mit einem robusten Wachstum von etwa zwei Prozent.
Dass der Euro in den letzten Wochen wieder zur Schwäche neigt, dürfte der EZB alles andere als ungelegen kommen. Ihr bereitet der vergleichsweise starke Euro schon seit langem Kopfzerbrechen, weil er die ohnehin schwache Inflation über günstigere Einfuhren zusätzlich drückt. Ein schwächerer Euro nimmt damit etwas Druck von der Notenbank. Allerdings zweifelt mittlerweile kaum ein Analyst mehr daran, dass die Notenbank ihre Geldpolitik bald weiter lockern wird. Zu stark sind die Signale, die ranghohe EZB-Vertreter seit Tagen aussenden./mis/bgf/he
Nachrichten
Devisenkurse
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Japanischer Yen |
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Hongkong-Dollar |
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