14.10.2018 18:05:00

WOCHENENDÜBERBLICK/13. und 14. Oktober 2018 -2-

Die von Politikern aller Parteien geforderte Diesel-Nachrüstung auf Kosten der Automobilhersteller könnte den Konzernen Klagen von Anlegern einbringen. Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), sagte der Welt am Sonntag: "Milliardenaufwendungen für freiwillige Nachrüstungen wären ein Problem für die Aktionäre. Sie würden sicher Schadensersatzforderungen auslösen." Anleger könnten zu dem Ergebnis kommen, dass den Unternehmen vermeidbarer Schaden entstanden sei, wenn ohne gesetzliche Grundlagen Kosten übernommen würden."

Ex-Audi-Chef Stadler weist in Vernehmungen alle Vorwürfe zurück

Der ehemalige Chef des Automobilhersteller Audi, Rupert Stadler, hat laut einem Bericht der Bild am Sonntag (BamS) in Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft München II alle gegen ihm im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal gemachten Vorwürfe zurückgewiesen. Wie das Blatt unter Berufung auf Vernehmungsprotokolle berichtet, macht Stadler Mitarbeiter für den anhaltenden Diesel-Skandal bei der VW-Tochter verantwortlich. Ihm seien immer wieder wichtige Informationen verschwiegen worden.

Ceconomy stellt Weichen für personellen Neuanfang

Ceconomy, die Mutter von Media-Markt und Saturn, hat die Weichen für einen kompletten personellen Neuanfang an der Managementspitze gestellt. Sowohl für den CEO als auch für den CFO werden Nachfolger gesucht. CEO Pieter Haas wird das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen, CFO Mark Frese sobald ein Nachfolger gefunden wurde, wie das Unternehmen am frühen Samstagmorgen mitteilte. Bis ein Ersatz für Haas gefunden wurde, werden Frese und das dritte Vorstandsmitglied, Dieter Haag Molkenteller, die Aufgaben des CEO komissarisch übernehmen.

Hornbach will 2019 Bond für bis zu 400 Mio Euro begeben

Die Baumarktkette Hornbach will im nächsten Jahr eine Anleihe über bis zu 400 Millionen Euro begeben. CFO Roland Pelka sagte der Börsen-Zeitung, das Unternehmen werde wohl in der zweiten Hälfte 2019 eine Anleihe in dieser Höhe begeben. Mit ihr solle unter anderem eine Anleihe über 250 Millionen Euro abgelöst werden, die im Februar 2020 fällig werde.

DJG/DJN/AFP/hab

(END) Dow Jones Newswires

October 14, 2018 12:05 ET (16:05 GMT)

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!