25.04.2013 18:04:00
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Wiener Börse (Schluss) 3 - ATX schließt klar im Plus
Nach einem orientierungslosen Vormittagshandel hellte sich die Stimmung am Wiener Aktienmarkt ab Mittag zunehmend auf. Auch das europäische Umfeld zeigte sich bis Handelsschluss überwiegend im grünen Bereich. Marktteilnehmer verwiesen unter anderem auf ein besser als erwartet ausgefallenes britisches Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2013. Zudem blieben die Spekulationen rund um eine mögliche Zinssenkung seitens der EZB in der kommenden Woche ein Thema am Markt.
In Wien blieben neue Unternehmensnachrichten sehr dünn gesät. Angeführt wurde die Kurstafel von Zumtobel (plus 4,13 Prozent auf 8,74 Euro) und Kapsch TrafficCom (plus 3,79 Prozent auf 36,33 Euro). Unter den ATX-Schwergewichten legten OMV 1,25 Prozent auf 36,01 Euro zu und voestalpine erhöhten sich um 1,31 Prozent auf 24,00 Euro.
Auch heimische Bankwerte schlossen in der Gewinnzone und trotzdem damit dem schwachen europäischen Branchensentiment. Erste Group gewannen 1,88 Prozent auf 24,66 Euro und Raiffeisen zogen um 1,01 Prozent auf 26,94 Euro an. Am Vortag schlossen die Papiere noch jeweils klar im Minus.
Die Titel der Österreichischen Post waren mit plus 1,66 Prozent auf 33,75 Euro gut gesucht. Die Post-Tochter, Feibra, ist in Ungarn mit ihrem Ansuchen um eine Konzession für Briefe unter 50 Gramm abgeblitzt. Die Nationale Medien- und Informationsbehörde (NMHH) lehnte den Antrag ab, weil nicht alle rechtlichen Bedingungen erfüllt seien, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI.
Endgültige Jahreszahlen kamen in der Früh von Warimpex. Dank eines Hotelverkaufs in Polen verdoppelte sich das Gesamtperiodenergebnis auf 12,5 Mio. Euro. Der Verkaufserlös sei allerdings nicht im operativen Ergebnis (EBIT und EBITDA) ersichtlich, sondern werde vielmehr im Ergebnis aus Joint-Ventures im Finanzergebnis abgebildet. Der Betriebsgewinn (EBIT) ging im abgelaufenen Geschäftsjahr um 23 Prozent auf 7,4 Mio. Euro zurück. Die Titel gingen um 0,78 Prozent tiefer bei 1,27 Euro aus dem Handel.
Bereits am Mittwochabend nach Börsenschluss hat die S Immo ihre vorläufigen Konzernzahlen vom 26. März bestätigt. Nach dem höchsten Betriebsergebnis (Ebit) in der Unternehmensgeschichte soll die Dividende um 50 Prozent auf 15 Cent je Aktie steigen. S Immo zogen um moderate 0,20 Prozent auf 4,59 Euro an.
(Forts.) bel
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