Tipps der Analysten 15.04.2014 21:45:49

Updates zu Adidas, Aixtron, Commerzbank, Continental und Deutsche Bank

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 15.04.2014

ADIDAS

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat adidas vor Zahlen von "Buy" auf "Accumulate" abgestuft und das Kursziel von 105 auf 90 Euro gesenkt. Seine für 2014 reduzierten Prognosen für den Sportartikelhersteller reflektierten einige negative Entwicklungen der vergangenen Wochen, die er bislang unterschätzt habe, räumte Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag ein. Im ersten Quartal dürfte Adidas die bereits gesenkten Markterwartungen eher noch enttäuschen. Zudem bestünden weiterhin Risiken durch die Russland/Ukraine-Krise. Mit Blick auf das langfristige Potenzial bleibe er aber optimistisch.

AIRBUS GROUP

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für Airbus Group (Airbus Group (ehemals EADS)) auf "Buy" mit einem Kursziel von 64 Euro belassen. Beim A350 komme der Flugzeugbauer gut voran, schrieb Analyst Zafar Khan in einer Studie vom Dienstag. Airbus peile für dieses Jahr lediglich stabile Umsätze und ein moderate Margenwachstum an. Die Fortschritte von Airbus im ersten Quartal stützten diese Ziele zumindest.

AIXTRON

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Aixtron auf "Hold" mit einem Kursziel von 11 Euro belassen. Die Anlagenbauer für die Halbleiterbranche dürften von einem Aufschwung der chinesischen Nachfrage profitieren, schrieb Analystin Tammy Qiu in einer Branchenstudie vom Dienstag. Sie glaube, der große Leuchtdiodenhersteller Seoul Semiconductor werde bald neue Aufträge verteilen, wahrscheinlich an den Konkurrenten Veeco. Daher dürfte Veeco früher von der positiven Dynamik profitieren, weshalb der das Papier hochgestuft habe. Bei Aixtron dürfte dies später kommen.

AXEL SPRINGER AG

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Axel Springer (Axel Springer SE vinkuliert) nach einem Pressebericht über einen Börsengang der Sparte Digitial Classified auf "Hold" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Das Börsengang-Szenario habe auf seinen Bewertungsansatz keinen wesentlichen Einfluss, schrieb Analyst Jochen Reichert in einer Studie vom Dienstag. Die organischen Wachstumsperspektiven seien begrenzt. Das Papier sei derzeit fair bewertet. Die Frage sei aber, wie der Medienkonzern die Barmittel aus dem Börsengang verwende und welches die strategischen Alternativen von Axel Springer seien.

CARREFOUR

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Carrefour von 24 auf 26 Euro angehoben und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Der Umsatz des Handelskonzerns im ersten Quartal sei wegen negativer Währungseffekte etwas schwächer als von ihm erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. Trotz des schwachen europäischen Umfelds zeigten sich in Europa dennoch erste Erholungstendenzen. Weiter unerfreulich sei dagegen die Entwicklung in Lateinamerika. Auch wegen der hohen Bewertung erwarte er keine nachhaltig positive Kursentwicklung.

COMMERZBANK AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Commerzbank vor Quartalszahlen von 7,90 auf 8,80 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen nach Einbeziehung der jüngsten Unternehmensprognosen und den Marktveränderungen für Staatsanleihen aus der Peripherie Europas für das laufende Jahr leicht gesenkt und für die kommenden beiden Jahre aufgestockt, schrieb Analyst Matteo Ramenghi in einer Studie vom Dienstag. Zudem habe er das Bewertungsmodell um ein Jahr in die Zukunft verschoben. Die Aktien erschienen auf Basis der erwarteten Gewinnentwicklung recht teuer.

CONTINENTAL AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat Continental nach einer Investorenveranstaltung von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 180 auf 200 Euro angehoben. Nach einer Investorenveranstaltung rechne er für den Reifenhersteller und Automobilzulieferer bereits zu den kommenden Quartalszahlen am 6. Mai mit einer positiven Gewinnüberraschung, schrieb Analyst Edoardo Spina in einer Studie vom Montag. Conti werde ebenso von der Aufhellung im Reifenmarkt profitieren wie von der Erholung der europäischen Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Er liege mit seinen Schätzung deutlich über dem Konsens und rechne damit, dass andere Analysten nachziehen werden.

CREDIT SUISSE GROUP AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Credit Suisse von 34,00 auf 34,10 Franken angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst Martin Leitgeb hob in einer Branchenstudie vom Dienstag die im ersten Quartal hohe Aktivität am europäischen Kapitalmarkt positiv hervor. Allerdings seien bei den Instituten die Handelsvolumina im Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und vor allem mit Währungen schwächer gewesen. Unter den europäischen Investmenbanken bevorzugt der Experte die UBS.

DEUTSCHE BANK AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Deutsche Bank auf "Sell" mit einem Kursziel von 35,70 Euro belassen. Analyst Martin Leitgeb hob in einer Branchenstudie vom Dienstag die im ersten Quartal hohe Aktivität am europäischen Kapitalmarkt positiv hervor. Allerdings seien bei den Instituten die Handelsvolumina im Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und vor allem mit Währungen schwächer gewesen. Unter den europäischen Investmenbanken bevorzugt der Experte die UBS.

DEUTZ AG

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für DEUTZ von 8,10 auf 7,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er habe nach den Jahreszahlen der Kölner seine Prognosen für den operativen Gewinn (Ebit) für 2014/15 um zehn respektive 20 Prozent gekürzt, schrieb Analyst Felix Wienen in einer Studie vom Dienstag. Grund sei die vorsichtige Zielsetzung des Managements sowie höher als erwartetet ausfallende Anlaufkosten für die Motoren der Emissionsstufe IV. Wienen geht aber davon aus, dass Deutz im Jahr 2016 wieder eine operative Marge (Ebit-Marge) von 5,8 Prozent erreichen wird, weil die Endmärkte in Europa anzögen und der aktuelle Gegenwind durch die neuen Motoren bis dahin nachlassen werde.

DIAGEO

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Diageo nach der angekündigten Anteilsaufstockung bei United Spirits von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 2020 auf 2000 Pence gesenkt. Der Preis für den 26-prozentigen Anteil sei nicht günstig, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Dienstag. Er geht davon aus, dass das Investment erst ab 2022 wirtschaftlich zum Gewinn beitragen wird.

ENEL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für die Aktie des italienischen Stromversorgers Enel auf "Sell" mit einem Kursziel von 3,65 Euro belassen. Er habe mittlerweile seine Schätzungen für 2018 ermittelt, die aber keine Änderung seines Votums und Kursziels bedeuteten, Analyst Dario Carradori in einer Studie vom Dienstag.

EON AG

FRANKFURT - Independent Research hat Eon vor dem Hintergrund der vom Hamburger Finanzgericht angeordneten Rückzahlung der Brennelementesteuer auf "Verkaufen" mit einem Kursziel von 12,50 Euro belassen. Da das Urteil noch nicht rechtskräftig sei, müssten die Kraftwerksbetreiber entsprechende Rückstellungen bilden, weshalb Eon am Ausblick für 2014 zunächst nichts geändert habe, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Dienstag. Darüber hinaus seien die Düsseldorfer in Russland überdurchschnittlich stark engagiert, und die beiden außereuropäischen Märkte des Konzerns - Brasilien und Türkei - seien gegenwärtig nicht von wirtschaftlicher beziehungsweise politischer Stabilität geprägt.

EON AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Eon auf "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Das vorläufige Urteil des Hamburger Gerichts, wonach die Brennelementesteuer gesetzwidrig ist, sei für die zwei deutschen Versorger Eon und RWE positiv, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Dienstag. Somit sollten beide Konzerne die bereits bezahlte Steuer wieder zurückbekommen. In ihren Kurszielen sei eine Steuerreduzierung aber bereits zum Teil berücksichtigt, so die Expertin.

EON AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Eon nach der Entscheidung des Finanzgerichts Hamburg zur Erstattung der Brennelementesteuer auf "Sell" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Eon erhalte 1,7 Milliarden Euro zurück, RWE bekomme 0,4 Milliarden Euro, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Dienstag. Die Abschaffung der Brennelementesteuer sei, obgleich noch unsicher, bereits in die Versorger-Papiere eingepreist. Die Eon-Aktien erschienen ihm dennoch teuer, weshalb er bei seiner Verkaufsempfehlung bleibe.

EON AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Eon auf "Hold" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Das vorläufige Urteil des Hamburger Finanzgerichts, wonach die Brennelementesteuer gesetzwidrig ist, sei für den Versorger eine gute Nachricht, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Dienstag. Sollte es bei diesem Urteil bleiben, könnte die Bewertung für Eon und auch RWE leicht steigen. An den düsteren Aussichten für die Strommargen in Europa ändere dies aber nichts, weswegen er vorerst vorsichtig bleibe mit Blick auf die deutschen Versorger.

ERICSSON B

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 91 schwedischen Kronen belassen. Die Nachfrage für Telekomausrüster aus China sei stark, während sie sich in den USA verlangsame, schrieb Analyst Kai Korschelt in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zum schwedischen Marktführer schrieb er, er sehe Potenzial für eine positive Überraschung bei der Bruttomarge, auch im Fall einer Schwäche auf der Umsatzseite.

EVONIK

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Evonik mit "Neutral" und einem Kursziel von 30,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Wegen der globalen Ausweitung der Produktion in wichtigen Kernbereichen des Spezialchemiekonzerns drohe kurzfristig Druck auf die Preise, schrieb Analyst Andrew Stott in einer Studie vom Dienstag. Positiv sei hingegen die zunehmende Absatzerholung und die starke Bilanz dank des Immobilieneigentums. Dies versetze Evonik in die Lage, am Markt als Käufer tätig zu werden. Er hob zudem die Dividendenrendite von 3,7 Prozent hervor.

GIVAUDAN AG

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Givaudan mit "Outperform" und einem Kursziel von 1500 Franken in die Bewertung aufgenommen. Der Duft- und Aromastoffehersteller habe ein solide Bilanz und einen guten Barmittelfzufluss, schrieben die Analysten in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Zudem dürften Ausschüttungen an die Aktionäre für eine überdurchschnittliche Kursentwicklung der Aktie sorgen.

GLENCORE XSTRATA

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Glencore Xstrata nach Ankündigung der Übernahme von Caracal Energy auf "Neutral" mit einem Kursziel von 330 Pence belassen. Für den kanadischen Öl- und Gasförderer, der ausschließlich im Tschad aktiv ist, zahle Glencore einen vernünftigen Preis, schrieb Analyst Myles Allsop in einer Studie vom Dienstag. Die Transaktion bewerte er positiv. Zudem kenne Glencore Caracal, daher dürfte das Risiko für negative Überraschungen niedrig sein.

GLENCORE XSTRATA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Glencore Xstrata auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 334 Pence belassen. Der Hauptnutzen des Verkaufs der Kupfer-Förderstätte "Las Bambas" und der teilweisen Verwendung der Erlöse zur Komplettübernahme des Öl- und Gasförderers Caracal Energy liege in der stärkeren Diversifizierung des Rohstoffkonzerns, schrieb Analyst Menno Sanderse in einer Studie vom Dienstag. Die Wertschöpfung bei Caracal hänge von Explorationserfolgen ab. Allerdings wäre auch die Rendite aus dem Rückkauf eigener Aktien bescheiden.

GLENCORE XSTRATA

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Glencore Xstrata nach der angekündigten Veräußerung des peruanischen Kupferprojekts Las Bambas von 380 auf 360 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Veräußerungspreis von 5,85 Milliarden US-Dollar sei attraktiv, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Dienstag. Er reduzierte jedoch seine Schätzungen für den Bergbaukonzern aufgrund des Preisrückgangs bei Kupfer und Kohle leicht.

GLENCORE XSTRATA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Glencore Xstrata nach angekündigter Akquisition von Caracal Energy von 350 auf 370 Pence angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dies sei ein cleverer Zukauf, schrieb Analyst Dominic O'Kane in einer Studie vom Dienstag. Der Rohstoffhändler steigere dadurch seine Beteiligung an der sehr aussichtsreichen Ölproduktion im Tschad. Im Jahr 2017 dürfte sich die Kapitalrendite auf 21,7 Prozent belaufen. Dennoch bevorzugt der Experte weiterhin die günstiger bewerteten Titel von Rio Tinto und BHP Billiton.

GLENCORE XSTRATA

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Glencore Xstrata nach dem angekündigten Verkauf der peruanischen Kupfermine Las Bambas von 325 auf 320 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Verkauf sei vom Markt bereits erwartet worden, der Preis dafür liege jedoch am oberen Ende der angenommenen Bandbreite und dürfte somit positive Auswirkungen auf den Kurs haben, schrieb Analyst Eugene King in einer Studie vom Dienstag.

HHLA HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) von 15,50 auf 14,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Verzögerungen bei der Elbvertiefung belasteten weiterhin die Profitabilität des Hamburger Hafenbetreibers, schrieb Analyst Douglas Hayes in einer Studie vom Dienstag. Die zunehmende Zahl von Großcontainerschiffen sorge an den Terminals für operativen Druck. Vor dem kompletten Abschluss der Elbvertiefung, der nicht vor 2016 zu erwarten sei, rechne er nicht mit einer Margenerholung. Daher habe er seine Schätzungen und das Kursziel gesenkt.

HOCHTIEF AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat HOCHTIEF mit "Buy" und einem Kursziel von 75 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Hochtief biete eine starke Mischung aus Aktienrückkäufen, Übernahmen und Verkäufen sowie Aufwärtspotenzial im US-Geschäft, schrieb Analyst Marcin Wojtal in einer Studie vom Dienstag. Der Baukonzern könnte in den kommenden zwölf Monaten zehn Prozent seiner Aktien zurückkaufen. Ein weiterer Kurstreiber sei unter anderem die angestrebte Anteilserhöhung an der australischen Tochter Leighton. Zudem könnte Hochtief von einer konjunkturellen Belebung in den USA profitieren.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) auf "Overweight" belassen.Ungeachtet der zuletzt deutlichen Korrektur bei Technologiewerten dürften die meisten der von ihm beobachteten Halbleiter-Unternehmen für das erste Quartal wohl eine Verbesserung bei den Auftragseingängen melden, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Lagerbestände seien niedrig und die Nachfrage hoch. Daher könnten die Chipproduzenten ihre Ziele erhöhen und möglicherweise die Konsensschätzungen für das erste Jahresviertel schlagen. Unter den Telekom-Ausrüstern dürfte Ericsson von den Unternehmensinvestitonen in Europa profitieren, während Nokia derzeit wegen des Verkaufs der Handysparte interessant sei.

K+S

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S (K+S) auf "Neutral" belassen. Derzeit stünden Verträge Indiens mit Branchengrößen wie dem russischen Kaliproduzenten Uralkali, der Arab Potash Company (APC), der Israel Chemicals Ltd (ICL) und dem nordamerikanischen Exportbündnis Canpotex im Fokus, schrieb Analyst Ben Scarlett in einer Sektorstudie vom Dienstag. Gerüchtehalber habe Indien bereits Verträge über 3,1 Millionen Tonnen Kali abgeschlossen und werde bis Jahresende wohl insgesamt bis zu vier Millionen Tonnen benötigen. Offenbar liege der Preis bei 322 US-Dollar je Tonne und damit unter dem Niveau der zweiten Jahreshälfte 2013.

K+S

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für K+S (K+S) auf "Buy" belassen. Die starke Kali-Nachfrage in Nordamerika halte an und die Lagerbestände nähmen ab, schrieb Analyst Rajesh Singla in einer Branchenstudie vom Dienstag. Dies stütze die Preise. Der Experte bekräftigte seine positive Einschätzung für den Kali-Sektor.

LOREAL

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für L'Oreal (LOréal) nach Umsatzzahlen von 138 auf 132 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Negative Währungseffekte hätten die Umzatzzahlen stärker als erwartet belastet, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Dienstag. Er senkte nun seine Schätzungen für das Aktienergebnis 2014 und 2015 und damit auch das Kursziel. Das Kurspotenzial hält er wegen der verhaltenen Marktentwicklung in Nordamerika für begrenzt und auch wegen der seines Erachtens relativ hohen Aktienbewertung.

LOREAL

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für L'Oreal (LOréal) nach Umsatzzahlen für das erste Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 150 Euro belassen. Die Erlöse hätten weitgehend im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Studie vom Dienstag, schrieb Analystin Eva Quiroga in einer Studie vom Dienstag. Nachdem das Geschäft in den USA schwach in das Jahr gestartet sei, rechne das Management für den weiteren Jahresverlauf dort mit einem Anziehen der Dynamik. In Europa habe sich der Umsatz hingegen im ersten Quartal stabilisiert. Für das Gesamtjahr hielt L'Oreal die Erwartung eines organischen Marktwachstums zwischen 3,5 und 4,0 Prozent aufrecht.

LOREAL

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat L'Oreal (LOréal) nach Umsatzzahlen von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 135 auf 111 Euro gesenkt. Das organische Umsatzwachstum von 3,5 Prozent im ersten Quartal sei das geringste des Konsumgüterkonzerns seit dem vierten Quartal 2009 gewesen, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Dienstag. Er habe daher nun seine Umsatzschätzungen für 2014 um fünf Prozent und für 2015 um vier Prozent gesenkt. Seine Schätzungen für das Aktienergebnis in diesen beiden Jahren habe er zugleich aber wegen überarbeiteter Steuerannahmen in ähnlicher Höhe angehoben.

LOREAL

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat L'Oreal (LOréal) nach Umsatzzahlen für das erste Quartal auf "Underweight" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Nach einem schwächer als erwarteten Jahresstart vertraue der Kosmetikkonzern in den kommenden Quartalen auf eine Geschäftsbeschleunigung, schrieb Analyst Erik Sjogren in einer Studie vom Dienstag. Er rechne allerdings nur mit einer Abmilderung der jüngsten Belastungsfaktoren und gehe nicht von einer zunehmenden operativen Dynamik aus. Die Aktie erscheine daher weiter hoch bewertet.

LOREAL

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für L'Oreal (LOréal) nach Umsatzzahlen für das erste Quartal auf "Overweight" belassen. Der Kosmetikhersteller habe wie erwartet schwache Erlöse ausgewiesen, die aber immerhin im Rahmen der Erwartungen gelegen hätten, schrieb Analystin Celine Pannuti in einer Studie vom Dienstag. Für die Geschäfte in Europa habe sie ermutigende Zeichen ausgemacht. Die Zuversicht des Managements mit Blick auf ein stärkeres zweites Quartal und die Margenentwicklung sollte Anleger beruhigen und die unterdurchschnittliche Kursentwicklung im Vergleich zu den Wettbewerber-Aktien beenden.

LVMH

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für LVMH (PMC-Sierra) nach Umsatzzahlen von 150 auf 172 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Luxusgüterkonzern habe für das erste Quartal einen starken Umsatz in der Sparte Mode & Lederwaren gemeldet, der durch neue Produkte im Kernbereich des Monogram-Sortiments angetrieben worden sei, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Dienstag. Dadurch sei der Umsatzrückgang in der Sparte Wein & Spirituosen mehr als wettgemacht worden.

NESTLE

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat Nestle (Nestlé) nach Umsatzzahlen für das erste Quartal von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 68 auf 62 Franken gesenkt. Der Nahrungsmittelhersteller sei schwach ins Jahr gestartet, schrieb Analyst Carl Short in einer Studie vom Dienstag. Gemessen an der durchschnittlichen Bewertung der vergangenen drei Jahre sei Nestle derzeit zudem teuer. Der Aktienkurs liege immer noch klar über seinem neuen Kursziel.

NOKIA

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Nokia auf "Overweight" belassen. Ungeachtet der zuletzt deutlichen Korrektur bei Technologiewerten dürften die meisten der von ihm beobachteten Halbleiter-Unternehmen für das erste Quartal wohl eine Verbesserung bei den Auftragseingängen melden, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die Lagerbestände seien niedrig und die Nachfrage hoch. Daher könnten die Chipproduzenten ihre Ziele erhöhen und möglicherweise die Konsensschätzungen für das erste Jahresviertel schlagen. Unter den Telekom-Ausrüstern dürfte Ericsson von den Unternehmensinvestitonen in Europa profitieren, während Nokia derzeit wegen des Verkaufs der Handysparte interessant sei.

OSRAM

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Osram vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Die Margen und der Barmittelzufluss im operativen Geschäft dürften das Vertrauen in den Lichtspezialisten wieder erstarken lassen, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Dienstag. Er rechne damit, dass Osram eine mögliche Umsatzschwäche mit Kosteneinsparungen abfedern könne.

OSRAM

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Osram mit "Buy" und einem Kursziel von 50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Lichttechnikkonzern sei im schnell wachsenden LED-Markt stark aufgestellt, schrieb Analyst Neil Dawson in einer Studie vom Dienstag. Zwar dürfte der Preisdruck in diesem Segment andauern, doch sei der Geschäftsmix von Osram günstig. So sei der MDax-Konzern gut positioniert, um von einer Erholung des Automarktes zu profitieren. Zudem habe das Unternehmen auch nach dem Ende des größten Teils seiner umfangreichen Restrukturierung noch genügend Stellschrauben, um aus eigener Kraft Verbesserungen herbeizuführen.

PEUGEOT

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Peugeot nach der Vorstellung des neuen Strategieplans auf "Neutral" belassen. Dass der Autobauer nun weniger Autos bauen, aber dafür mehr verdienen wolle, sei ein willkommener Wechsel, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Dienstag. Jedenfalls sei der neue strategische Fokus ein sehr gelungener erster Schritt, um Peugeot wieder in die Spur zu bringen.

PHILIPS ELECTRONICS NV

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Philips Electronics vor Zahlen für das erste Quartal auf "Overweight" belassen. Mit seinen Schätzungen für den Umsatz liege er im Rahmen der Markterwartungen, für den bereinigten operativen Gewinn (Ebita) um zwei Prozent darunter, schrieb Analyst Hannes Wittig in einer Studie vom Dienstag. Kurskatalysatoren seien aber wohl eher die Ergebnisse für das zweite Jahresviertel sowie der Kapitalmarkttag des Elektronikkonzerns im September dieses Jahres.

PROSIEBENSAT.1

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media) auf die "Directors of Research Focus List" gesetzt und auf "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Die Sektorschwäche im bisherigen Jahresverlauf biete eine gute Kaufgelegenheit für Aktien führender europäischer Unternehmen im Sektor Technologie, Medien und Telekommunikation, schrieben die Experten in einer Studie vom Dienstag.

RIO TINTO

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Papier des Rohstoffkonzerns Rio Tinto von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 2700 auf 4000 Pence angehoben. Dank sich aufhellender Trends beim Barmittelzufluss habe er seine Gewinnschätzungen für dieses und nächstes Jahr aufgestockt, schrieb Analyst Jawahar Hingorani in einer Studie vom Dienstag. Allzu großes Potenzial für Kurszuwächse sehe er aber nicht. Zu hoch sei die Unsicherheit hinsichtlich der Preis- und Mengenentwicklung.

RIO TINTO

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Rio Tinto auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 3820 Pence belassen. Der Produktionsbericht zum ersten Quartal sei etwas schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Menno Sanderse in einer Studie vom Dienstag. Dies zeige, dass der Bergbaukonzern bis zum Jahresende noch viel Arbeit vor sich habe.

ROCHE HOLDINGS AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Roche von 295 auf 300 Franken angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Die Umsatzzahlen des Pharmakonzerns für das erste Quartal hätten im Rahmen seiner Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Dienstag. Positiv werte er die weiter starke Nachfrage nach Krebsmedikamenten. Dazu komme das anhaltende Wachstum im Diagnostikbereich. Auch der wieder stärkere Fokus auf defensive Werte aufgrund des Russland-Konflikts spreche für die Aktie.

RWE AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für RWE auf "Neutral" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Das vorläufige Urteil des Hamburger Gerichts, wonach die Brennelementesteuer gesetzwidrig ist, sei für die zwei deutschen Versorger RWE und Eon positiv, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Dienstag. Somit sollten beide Konzerne die bereits bezahlte Steuer wieder zurückbekommen. In ihren Kurszielen sei eine Steuerreduzierung aber bereits zum Teil berücksichtigt, so die Expertin.

RWE AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für RWE nach der Entscheidung des Finanzgerichts Hamburg zur Erstattung der Brennelementesteuer auf "Sell" mit einem Kursziel von 20,70 Euro belassen. Eon erhalte 1,7 Milliarden Euro zurück, RWE bekomme 0,4 Milliarden Euro, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Studie vom Dienstag. Die Abschaffung der Brennelementesteuer sei, obgleich noch unsicher, bereits in die Versorger-Papiere eingepreist. Die RWE-Aktien erschienen ihm dennoch teuer, wehalb er bei seiner Verkaufsempfehlung bleibe.

SAP AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für SAP vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Nachdem Europas größter Softwarehersteller in drei der vergangenen vier Quartalen enttäuscht habe, rechne er nun für das erste Quartal mit keinen Überraschungen, schrieb Analyst Walter Pritchard in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Umsatzerwartungen allerdings wegen negativer Wechselkurseffekte leicht reduziert. In den europäischen Kernmärkten dürfte das Geschäft solide verlaufen sein, in den Schwellenländern weiterhin schwach. Auch die Ukraine-Krise im März dürfte belastet haben.

STRÖER

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Ströer auf "Buy" mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Durch die frühzeitige Refinanzierung werde der Außenwerbe-Konzern den Free Cashflow und den Gewinn je Aktie steigern, schrieb Analyst Sascha Berresch in einer Studie vom Dienstag.

SYMRISE AG

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Symrise nach Ankündigung der Übernahme des Konkurrenten Diana auf "Neutral" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Der Zukauf werde dem Aromen- und Duftstoffhersteller im Wettbewerb helfen und Kosteneinsparungen ermöglichen, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Dienstag. Der veranschlagte Unternehmenswert von 1,3 Milliarden Euro lege nahe, dass es ein intensives Bieterverfahren gegeben habe. Allerdings sei Diana qualitativ hochwertig.

THYSSENKRUPP AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat ThyssenKrupp mit Blick auf die geplante Aufgabe des Schiffbaus in Schweden auf "Reduce" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Der angekündigte Verkauf der früheren schwedischen Staatswerft Kockums - jetzt TKMS AB - an den schwedischen Rüstungskonzern SAAB AB wegen Differenzen über U-Boot-Aufträge der schwedischen Regierung habe finanziell nur einen begrenzten Einfluss auf ThyssenKrupp, schrieb Analyst Rochus Brauneiser in einer Studie vom Dienstag. Bewertungstechnisch sei es schwierig, die Aktie positiver als bisher zu sehen, da sie immer noch deutlich über der fairen Bewertungsspanne von 13 bis 17 Euro gehandelt werde.

TOM TAILOR

FRANKFURT - Die Investmentbank Close Brothers Seydler hat die Einstufung für Tom Tailor nach Umsatzzahlen für das erste Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Im Filialgeschäft habe die Modekette starke Erlöse erzielt, schrieb Analyst Martin Decot in einer Studie vom Dienstag. Insgesamt hätten die Zahlen seinen Erwartungen entsprochen. Es bleibe abzuwarten, wie sich der Gewinn auf Gruppenebene und bei der dazugekauften Marke Bonita entwickelt habe. Zunächst passte der Experte seine Prognosen in puncto Minderheitsanteile an und und reduzierte deshalb seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2014 und 2015.

TOM TAILOR

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Tom Tailor nach einem Zwischenbericht des Mode-Händlers zum ersten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Der Bericht deute Verbesserungen der Profitabilität an, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Dienstag.

TOM TAILOR

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Tom Tailor nach vorläufigen Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Der Bekleidungskonzern habe im ersten Quartal die Einzelhandelsumsätze im Rahmen ihrer Erwartungen gesteigert, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Dienstag. Die Anleger wollten indes Belege sehen, dass das Unternehmen nicht nur umsatzseitig, sondern auch bei der Profitabilität gut abschneide. Sie selbst brauche Nachweise für eine nachhaltige Trendwende bei der Marke Bonita, bevor sie die Aktie positiver sehe.

TOM TAILOR

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Tom Tailor nach Umsatzzahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Die Tom-Tailor-Marke profitiere von der Erholung im deutschen Bekleidungsmarkt, schrieb Analyst Jörg Frey in einer Studie vom Dienstag. Die gerade veröffentlichten Umsätze des Mode-Unternehmens für das erste Quartal bestätigten dies.

TUI AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für TUI auf "Buy" mit einem Kursziel von 15,10 Euro belassen. Nach dem Ausstieg der zum Großaktionär John Fredriksen gehörenden Gesellschaft Monteray Enterprises im Februar habe nun mit dem marokkanischen Staatsfonds Tech Capital Management ein weiterer ausländischer Aktionär seine Beteiligung veräußert, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Dienstag. In beiden Fällen gehe das eher auf individuelle Gründe der Anteilseigner zurück und sei kein negatives Signal für den Reisekonzern. Dessen Aktionärsstruktur vereinfache sich, was auch Entscheidungen erleichtere. Zudem verliefen sowohl das operative Geschäft als auch die Fusionsgespräche für die Beteiligung an der Container-Reederei Hapag-Lloyd mit der chilenischen CSAV nach Plan.

UBS AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für UBS auf "Buy" mit einem Kursziel von 21,60 Franken belassen. Analyst Martin Leitgeb hob in einer Branchenstudie vom Dienstag die im ersten Quartal hohe Aktivität am europäischen Kapitalmarkt positiv hervor. Allerdings seien bei den Instituten die Handelsvolumina im Geschäft mit Anleihen, Rohstoffen und vor allem mit Währungen schwächer gewesen. Unter den europäischen Investmenbanken bevorzugt der Experte die UBS.

VEECO

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat Veeco von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 30 auf 46 US-Dollar angehoben. Die Anlagenbauer für die Halbleiterbranche dürften von einem Aufschwung der chinesischen Nachfrage profitieren, schrieb Analystin Tammy Qiu in einer Branchenstudie vom Dienstag. Sie glaube, der große Leuchtdiodenhersteller Seoul Semiconductor werde bald neue Aufträge verteilen, wahrscheinlich an den US-Konzern Veeco. Daher dürfte Veeco früher von der positiven Dynamik profitieren als Konkurrent Aixtron.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Volkswagen (Volkswagen vz) auf "Buy" mit einem Kursziel von 226 Euro belassen. Neben einer Erholung des europäischen Marktes sei der neue Porsche Macan ein Kurstreiber für die Aktie des Autobauers, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Dienstag. Mit Blick auf die Entwicklung beim Porsche Cayenne erschienen die Absatzziele für den Macan konservativ und versprächen Aufwärtspotenzial.

WACKER CHEMIE AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Wacker Chemie auf "Sell" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Der jüngste Preisrückgang bei Polysilizium sollte jene Investoren aufwecken, die bislang von einer nachhaltigen Preiserholung bis auf historische Höchststände ausgingen, schrieb Analyst Nils-Peter Fitzl in einer Studie vom Dienstag. Um den derzeitigen Aktienkurs zu rechtfertigen, müssten die Preise um 27 Prozent klettern. Dies sei angesichts der Überkapazitäten und der geplanten Kapazitätszunahmen höchst unwahrscheinlich.

WIRECARD

NEW YORK - Goldman Sachs hat die Aktien von ProSiebenSat.1 (ProSiebenSat1 Media) und Wirecard in einer Studie vom Dienstag in die Empfehlungsliste "Directors of Research Focus List" aufgenommen. Die Sektorschwäche im bisherigen Jahresverlauf biete eine gute Kaufgelegenheit für die Aktien von führenden europäischen Unternehmen im Sektor Technologie, Medien und Telekommunikation, schrieben die Analysten um Richard Tufft in einer Studie. Die Aktien von ProSiebenSat.1 und Wirecard seien bereits auf der "Conviction Buy List'. Das Kursziel für die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 liege weiter bei 44 (Kurs. 30,41) Euro und das für den Zahlungsabwickler Wirecard bei 48 (Kurs: 28,94) Euro.

WIRECARD

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Wirecard auf "Buy" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Der im Zuge der jüngsten Marktkorrektur gesunkene Kurs stelle eine attraktive Einstiegsgelegenheit dar, schrieb Analyst Ali Farid Khwaja in einer Studie vom Dienstag. Die Jahreszahlen des Zahlungsabwicklers hätten das beschleunigte Wachstum bestätigt. Der Experte betonte, dass Wirecard der Konkurrenz bislang in puncto technologischer Entwicklung und strategischer Geschäftsentwicklung stets einen Schritt voraus sei.

/he

FRANKFURT (dpa-AFX) -

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