23.06.2013 14:31:35
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Sonderschichten bei Opel in Eisenach - Wachablösung im Betriebsrat
Zusätzlich profitieren könne das Werk, wenn die Entscheidung des Mutterkonzerns General Motors (GM) für eine Produktionsverlagerung des kompakten Geländewagens Mokka von Korea nach Europa fällt, sagte Lieske. "Im Augenblick ist das noch Spekulation. Aber es wird in der Belegschaft viel diskutiert". Die Produktion des Mokka könnte nach Saragossa oder Eisenach gehen, wird spekuliert. Egal wie die Entscheidung ausfalle, "wir werden in Eisenach davon profitierten", sagte Lieske.
Grund sei eine faire Arbeitsteilung zwischen dem Thüringer und dem spanischen Werk. In beiden wird der Kleinwagen Corsa produziert. Letztlich würde bei der Aufnahme eines weiteren Modells Corsa-Produktionsvolumen zwischen beiden Standorten umverteilt, sagte Lieske. "Derzeit bauen wir in Eisenach 36 Autos pro Stunde." Weil der neue Stadtflitzer Adam gut laufe, mache er etwa zwei Drittel der Produktion aus.
Betriebsräte und Management von Opel suchen angesichts der Absatzprobleme nach Wegen, die Werke in Europa besser auszulasten. Mehr Produktion für Eisenach gebe es auch durch die GM-Entscheidung, den Kleinwagen Corsa von 2014 an auch in Weißrussland zu bauen, sagte Lieske. "Wir liefern Montagesätze, eigentlich fertige Autos, die in Weißrussland dann wieder zusammengebaut werden."
Lieske, der mehr als zwei Jahrzehnte Betriebsratschef der Opel Eisenach GmbH war, geht Ende Juni in den Ruhestand. Zu seiner Verabschiedung haben sich Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) und Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann angekündigt./ro/DP/he
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