23.03.2017 20:57:58

RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung (Heidelberg) zum Terror in London

Heidelberg (ots) - Schon wieder London. Erneut hat der islamistische Terror seine hässliche Fratze gezeigt. Menschen mit dem Auto oder dem Lastwagen zu überfahren, ist eine bekannte Strategie des IS. Die Intention, Angst und Schrecken zu verbreiten, geht aber nur teilweise auf. Die richtige Antwort auf den Terror geben die Briten selbst. Besonnenheit demonstrieren und nicht in Panik verfallen. Mit selbst geschriebenen Schildern in der U-Bahn reagieren die Londoner passend: "Alle Terroristen werden höflichst daran erinnert, dass wir, egal was ihr uns auch antut, Tee trinken und uns nicht unterkriegen lassen." Diese Ruhe dürfen sich die Sicherheitsbehörden jedoch nicht leisten. Die hoch gelobte britsche Terrorabwehr hat - das zeigt der Anschlag - Risse bekommen. Der Attentäter war bereits im Visier der Fahnder. Doch wenn er sich als eingestufte "Randfigur" unbehelligt unter dem Radar bewegen kann, läuft etwas falsch. Diese gefährliche Lücke, die Terroristen eiskalt ausnutzen, muss dringend geschlossen werden. Mehr Personal, Geld und Ressourcen für Gefährder sind die einzige Lösung, um die Terrorgefahr zu minimieren - gebannt werden kann sie leider nicht.

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Pressekontakt: Rhein-Neckar-Zeitung Dr. Klaus Welzel Telefon: +49 (06221) 519-5011

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