14.09.2007 09:48:00

ots.CorporateNews: IFD / IFD: Neue Rechtsprechung wird zu einer Verteuerung der ...

Frankfurt (ots) - - Neue Rechtsprechung gefährdet Werthaltigkeit von Kreditsicherheiten - Deutliche Nachteile für die deutsche Volkswirtschaft befürchtet Die Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) befürchtet, dass zukünftig Kredite für den deutschen Mittelstand wesentlich teurer werden könnten. "Revolvierende Kreditsicherheiten, wie Globalzessionen und Raumsicherungsübereignungen bilden die Grundlage für die Finanzierung vor allem mittelständischer Unternehmen", sagte Wolfgang Hartmann, Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG, am Freitag in Frankfurt. "In der neueren Rechtssprechung zeichnen sich nun Entwicklungen ab, durch die die Werthaltigkeit dieser Kreditsicherheiten weitgehend ausgehöhlt wird", fügte Hans Joachim Weidtmann, Head of Intensive Care der Dresdner Bank AG, hinzu. Seit Jahrzehnten galten revolvierende Kreditsicherheiten als insolvenzfest. Der Gesetzgeber hat im Rahmen der Umsetzung von Basel II die Globalsicherheiten ausdrücklich auch als risikomindernd anerkannt. Die jüngsten Urteile einiger Oberlandesgerichte führen nun dazu, dass mittelständische Unternehmen zukünftig nicht mehr in der Lage sein könnten, ihr Umlaufvermögen als Kreditsicherheiten für zwingend erforderliche Finanzierungen zu nutzen. Infolgedessen befürchtet die IFD, dass ein Kredit überhaupt nicht mehr gewährt oder dieser wegen des erhöhten Risikos nur zu sehr viel teureren Konditionen vergeben werden könnte. "Die klassische Mittelstandsfinanzierung könnte hierdurch in erhebliche Schwierigkeiten geraten. Dies würde die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere von mittelständischen Unternehmen einschränken und könnte in einigen Fällen bis zur Insolvenz führen", warnte Dr. Peter Fleischer, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. Die IFD sieht hierin deutliche Nachteile für die deutsche Volkswirtschaft. Sie hofft, dass der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem für Herbst dieses Jahres erwarteten Urteil die Werthaltigkeit revolvierender Sicherheiten wiederherstellen kann. Sollte dies nicht möglich sein, sieht die IFD den Gesetzgeber zum Handeln aufgefordert. Bis zu einer gesetzlichen Neuregelung wäre dann insbesondere der deutsche Mittelstand erheblich belastet. Über die IFD: Die IFD wurde vor mehr als drei Jahren ins Leben gerufen, um mit Innovationen und gemeinsamen Aktivitäten einen Beitrag zur Stärkung des deutschen Finanzstandorts zu leisten und damit Ideengeber und Katalysator für Fortschritt mit Ziel eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums zu sein. IFD-Mitglieder sind Kreditinstitute und Unternehmen der Versicherungswirtschaft gemeinsam mit Verbänden der Finanzwirtschaft, der Deutschen Börse, der Deutschen Bundesbank und dem Bundesministerium der Finanzen. Mehr als 200 Experten aus den IFD-Mitgliedsadressen widmen sich Themen rund um die Schwerpunkte "Stärkung des Wachstums", "Förderung von Innovation" sowie "Mitgestaltung der Europäischen Finanzmarktintegration". Originaltext: IFD Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55919 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55919.rss2 Pressekontakt: Für die IFD: Die PR-Steuerungsgruppe: Christian Achilles, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, (030) 20 225 5100 Torsten Albig, Bundesministerium der Finanzen, (030) 2242 3227 Walter Allwicher, Deutsche Börse, (069) 211-15371 Christian Becker-Hussong, HypoVereinsbank, (089) 378-25801 Christian Burckhardt, Deutsche Bundesbank, (069) 9566 2157 Martin Halusa, Dresdner Bank, (069) 263-50750 Dr. Michael Helbig, KfW Bankengruppe, (069) 7431-9631 Heiner Herkenhoff, Bundesverband deutscher Banken, (030) 1663 1200 Dr. Rolf Kiefer, DekaBank, (069) 7147 7918 Roland Klein, CNC, (089) 599 458 122 oder (0044) 777 616 2997 Peter Kulmburg, BayernLB, (089) 2171 21300 Dr. Christian Lawrence, Münchener-Rück-Gruppe, (089) 3891 5400 Peter Pietsch, Commerzbank, (069) 13622379 Dr. Detlev Rahmsdorf, Deutsche Bank, (069) 91036424 Martin Roth, DZ BANK, (069) 7447 42750 Melanie Schmergal, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, (030) 2021 1320 (END) Dow Jones Newswires

   September 14, 2007 03:31 ET (07:31 GMT)- - 03 31 AM EDT 09-14-07

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