03.08.2017 20:53:40

Nato-Generalsekretär sieht Beziehungen zu Russland am Tiefpunkt

   WASHINGTON (AFP)--Die Beziehungen zwischen der Nato und Russland sind nach Einschätzung von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das Verhältnis sei "schwieriger als es zu jeglicher Zeit seit Ende des Kalten Krieges gewesen ist", sagte Stoltenberg am Donnerstag dem US-Fernsehsender CNN.

   Nach Ende des Kalten Krieges habe die Nato gehofft, dass sie eine "enge Partnerschaft" mit Russland aufbauen könne. Doch besonders durch die Annexion der ukrainischen Krim-Halbinsel im Jahr 2014 und die "fortgesetzte russische Destabilisierung der Ost-Ukraine" habe sich das Verhältnis der Allianz zu Russland "erheblich verschlechtert", beklagte Stoltenberg.

   Zuvor hatte bereit US-Präsident Donald Trump am Donnerstag beklagt, dass die Beziehungen seines Landes zu Russland auf ein "bisher unerreichtes Tief" abgesunken seien. Er gab dafür aber in erster Linie dem US-Kongress die Schuld, der neue Sanktionen gegen Russland wegen der Krim-Annexion und der mutmaßlichen russischen Einmischungen im US-Wahlkampf beschlossen hatte.

   Trump hatte das Sanktionsgesetz am Mittwoch nur widerwillig unterzeichnet. Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew brandmarkte die neuen US-Strafmaßnahmen als "Handelskrieg".

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/kla

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   August 03, 2017 14:23 ET (18:23 GMT)- - 02 23 PM EDT 08-03-17

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