29.08.2014 19:07:59

Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine

Halle (ots) - Eigentlich hätten sie ihre Ankündigung von verschärften Strafen für Moskau längst wahr machen müssen. Andererseits wissen sie, dass ein solcher Beschluss die Spirale der Eskalation in Gang setzen würde, von der niemand weiß, wer sie wann und wie wieder stoppen wird. Ganz davon abgesehen, dass man sich mit politischer Konsequenz in dieser Frage am Ende selber schadet. Denn nicht wenige Staaten brauchen den russischen Markt für ihre wirtschaftliche Stabilität. Im Zweifel sind Steckdosen, aus denen russischer Strom fließt, einem Regierungschef immer noch lieber, als wenn dort wegen des Kampfes für politische Wert das Licht ausgeht. Mit anderen Worten: Man sollte die Erwartungen an diesen EU-Gipfel nicht zu hoch schrauben. Eine Drohung, die Moskau zur Einsicht bringt, ist nicht in Sicht.

OTS: Mitteldeutsche Zeitung newsroom: http://www.presseportal.de/pm/47409 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2

Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!