15.03.2018 20:23:40

Erste Runde in Tarifverhandlungen bei Caritasverband ohne Ergebnis

BAD HERSFELD (dpa-AFX) - Die erste Tarifrunde für die rund 600 000 Mitarbeiter des Deutschen Caritasverbands ist ergebnislos zu Ende gegangen. Es sei am Donnerstag im osthessischen Bad Hersfeld keine Einigung erzielt worden, teilte der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in Deutschland mit. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 14. Juni in Fulda terminiert.

Die Mitarbeiterseite der Arbeitsrechtlichen Kommission fordert eine Erhöhung der Gehälter um sechs Prozent, mindestens jedoch um 200 Euro

- und orientiert sich damit an den Forderungen der Gewerkschaft Verdi

im öffentlichen Dienst. Die Ausbildungsvergütung solle um 100 Euro steigen.

Das Tarifwerk (AVR-Caritas), einschließlich der Entgelttabellen, wird im Deutschen Caritasverband in der zu gleichen Teilen aus Mitarbeiter- und Dienstgebervertretern besetzten Arbeitsrechtlichen Kommission beschlossen. Der Tarif AVR-Caritas gilt für alle 600 000 Beschäftigten in den bundesweit 25 000 Einrichtungen und Diensten.

Parallel zu den Gesprächen bei der Caritas finden derzeit unter anderem Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst statt. Verhandelt wird für 2,3 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommunen, unter anderem für Erzieher, Mitarbeiter von Müllabfuhr, Straßenreinigung und Krankenhäusern und auch für Bundespolizisten./jpe/DP/tos

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