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10.08.2026 10:23:00
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Dürre - "Kumulrisiko" wird schlagend
Bei Dürre handelt es sich in der Versicherungswelt um ein sogenanntes "Kumulrisiko". Das bedeutet, dass ein einziges Schadensereignis wie eben eine lang anhaltende Trockenperiode gleichzeitig massive, flächendeckende Schäden über ganze Länder oder sogar Kontinente hinweg verursacht. Im Gegensatz etwa zu Starkregen oder Hagel trifft der Schaden also nicht nur Bauern einer Region, sondern potenziell alle gleichzeitig.
Für Versicherungen und Volkswirtschaften ist das eine große Gefahr, weil ein Schaden, der alle Versicherten gleichzeitig betrifft, das Prinzip des kollektiven Risikoausgleichs aushebelt. Für Erstversicherer sind solche Ereignisse kaum zu stemmen. Deshalb reichen sie einen Teil des Risikos an weltweit tätige Rückversicherer weiter, die das Risiko global streuen können. Allerdings erhöht die Klimaerwärmung die Eintrittswahrscheinlichkeit und Intensität von Dürren und anderen Naturkatastrophen weltweit.
pro/cgh/tpo
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