10.08.2007 12:42:00
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BVI: Risiken für Geldmarktfonds wegen US-Hypothekenkrise 'sehr begrenzt'
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Risiken für Geldmarktfonds angesichts der aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten sich nach Einschätzung des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) "sehr begrenzt". "Bei reinen Geldmarktfonds ist schlimmstenfalls mit kurzfristigen Liquiditätsengpässen zu rechnen", sagte BVI-Sprecher Andreas Fink der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Freitag. Hierfür gebe es bislang aber keine Anzeichen. Bonitätsprobleme seien in diesem Marktsegment ausgeschlossen. Zugleich verwies Fink darauf, dass auch Geldmarktfonds mitunter in forderungsbesicherten Wertpapieren (Asset Backed Securities, ABS) investiert seien. Allerdings wiesen die entsprechenden Wertpapiere eine sehr hohe Bonität auf, weswegen auch in diesen Fällen die Risiken begrenzt seien. Im ABS-Marktsegment war es im Zuge des Übergreifens der US-Hypothekenkrise auf Europa zu deutlichen Liquiditätsengpässen gekommen, woraufhin mehrere Kreditinstitute - unter anderem die französische Großbank BNP Paribas - die Rücknahme von ABS-Fondsanteilen eingestellt hatten. AUCH IM ABS-MARKT ÜBERTREIBUNGEN
Problematischer als bei Geldmarktfonds stelle sich die aktuelle Situation hingegen bei ABS-Fonds selbst dar, vor allem mit Blick auf die Liquidität. Allerdings seien auch in diesem Segment Übertreibungen und Irrationalitäten festzustellen, sagte Fink. So wiesen auch diejenigen Wertpapiere, in die europäische ABS-Fonds investiert seien, eine hohe Bonitätsstufe auf. "Voraussichtlich wird sich die Lage wieder normalisieren." Realwirtschaftliche Anzeichen, dass die aktuelle Krise begründet sei, gebe es nicht./bf/js
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