29.05.2017 19:00:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K - 19.00 Uhr
Versailles - Der Syrien-Konflikt hat das schwierige erste Treffen von Frankreichs neuem Staatschef Emmanuel Macron und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bestimmt. Macron drohte am Montag im Schloss von Versailles mit Vergeltungsmaßnahmen bei neuen Giftgasangriffen in Syrien. Zugleich warb er für eine engere "Partnerschaft" mit Russland in dem Konflikt. Putin kritisierte indessen die wegen der Ukraine-Krise gegen sein Land verhängten Sanktionen. Beide Politiker streben im "Ukraine-Konflikt" ein baldiges Treffen mit Deutschland und der Ukraine an.
Heeresbeschaffung künftig ohne Lobbyisten und Gegengeschäfte
Wien - Das Verteidigungsministerium will bei Beschaffungsvorgängen künftig ohne Gegengeschäfte und Lobbyisten auskommen. Das entsprechende "Antikorruptionspaket" wird bis Jahresende per Erlass eingeführt, kündigte Minister Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montag an. Das Ressort stützt sich dabei - als Konsequenz der Causa Eurofighter - auf Empfehlungen der Finanzprokuratur. Rechnungshof-Präsidentin Margit Kraker begrüßte die geplanten schärferen Regeln.
Raketentest Nordkoreas für Trump "Respektlosigkeit"
Seoul/Tokio - US-Präsident Donald Trump hat der Führung Nordkoreas nach ihrem jüngsten Raketentest "Respektlosigkeit" gegenüber China vorgeworfen. Nordkorea zeige einen großen Mangel an Respekt gegenüber der Volksrepublik, die in dem Streit um das nordkoreanische Rüstungsprogramm "große Anstrengungen" unternehme, heißt es in einer Twitter-Nachricht Trumps vom Montag. Nordkoreas wichtigster Verbündeter China forderte erneut Dialogbereitschaft von allen Seiten.
Brexit-Verhandlungen werden nicht verschoben
London - Die britische Premierministerin Theresa May hat jeglichen Spekulationen über eine Verschiebung der Brexit-Verhandlungen eine Absage erteilt. Der Start der Gespräche am 19. Juni werde keinesfalls verlegt, sagte May am Montag. Der Zeitplan stehe und es sei nicht möglich, den Prozess aufzuhalten. Sie appellierte zugleich an die britischen Wähler, ihr bei der Unterhauswahl am 8. Juni ein starkes Mandat für die Verhandlungen zu geben.
Verhandlungen über neues Wahlgesetz in Rom
Rom - Die italienischen Parteien führen in Rom intensive Gespräche über eine Wahlrechtsreform. Dadurch sollen 50 Prozent der Parlamentssitze nach Proporz- und 50 Prozent nach Mehrheitswahlrecht vergeben werden. Sollte es noch dieser Woche zur Einigung kommen, könnten vorgezogene Parlamentswahlen bereits im Oktober stattfinden, behaupten politische Experten in Rom. Aussicht auf Neuwahlen vor dem regulären Ende der Legislaturperiode im Frühjahr 2018 drückten am Montag die Aktienkurse an der Mailänder Börse.
Mehrere Menschen in Moskau von Bäumen erschlagen
Moskau - Bei einem Unwetter mit Orkanböen in Moskau sind Berichten zufolge mindestens acht Menschen von Bäumen erschlagen worden. Die Behörden bestätigten am Montag zunächst den Tod von sechs Menschen. Bürgermeister Sergej Sobjanin sagte, mehr als 40 Menschen hätten um medizinische Hilfe gebeten, die Agentur Tass schrieb von rund 70 Verletzten. In der Millionen-Metropole seien Hunderte Bäume umgestürzt, teilte Sobjanin via Twitter mit.
Golf-Star Tiger Woods in Florida festgenommen
USA/Orlando (Florida) - Der frühere US-Golfstar Tiger Woods ist in Südflorida wegen Autofahrens unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen festgenommen worden. Nach Medienberichten wurde der frühere Weltranglisten-Erste in der vergangenen Nacht nahe seines Wohnsitze in Jupiter Island in Gewahrsam genommen und wenige Stunden später wieder freigelassen. Woods hatte sich im April zum vierten Mal einer Rückenoperation unterziehen müssen. Ein Termin für ein mögliches Comeback des 41-Jährigen steht nicht fest.
Wiener Börse schloss am Montag im Minus
Wien - Die Wiener Börse hat den Handel am Montag mit Abschlägen beendet. Der ATX fiel um 0,78 Prozent auf 3.184,45 Punkte. Auch an Europas Börsen gab es überwiegend Kursverluste zu sehen. Das Geschäft blieb wegen der heutigen Börsenfeiertage in London und New York sehr ruhig. In Wien verloren Raiffeisen 1,45 Prozent auf 24,096 Euro und Erste Group gaben klare 2,18 Prozent auf 33,25 Euro ab.
(Schluss) ral/fls/bel
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