18.08.2019 16:31:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Flüchtlingshelfer der "Open Arms" lehnen Spanien-Angebot ab

Madrid/Rom - Die Flüchtlingshelfer des Rettungsschiffs "Open Arms" mit mehr als 100 Flüchtlingen an Bord haben das Angebot zur Einfahrt in den südspanischen Hafen Algeciras abgelehnt. Der Vorschlag der Regierung in Madrid sei angesichts der Notlage an Bord "vollkommen undurchführbar", sagte eine Sprecherin der Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Sonntag dem Radiosender Cope. Proactiva forderte eine sofortige Landung auf Lampedusa. Nach 17 Tagen auf See seien die Menschen nicht in der Lage, eine weitere siebentägige Reise bis nach Spanien auszuhalten, twitterte die NGO am Sonntag.

Neue Großkundgebung in Hongkong - Hunderttausende trotzen Peking

Hongkong - Allen Drohungen aus Peking zum Trotz sind in Hongkong wieder Hunderttausende Anhänger der Demokratiebewegung auf die Straße gegangen. Bei der zentralen Kundgebung in der Innenstadt der ehemaligen britischen Kolonie war der Victoria-Park am Sonntag bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch auf den Straßen rundum war kaum noch ein Durchkommen. Die Menschen ließen sich auch von heftigem Regen nicht davon abbringen, lautstark Freiheit und Demokratie zu verlangen. Bis zum frühen Abend (Ortszeit) blieb alles friedlich.

IS bekannte sich zu Angriff in Hochzeitshalle in Kabul

Kabul - Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat sich zu dem Anschlag in einer Hochzeitshalle in der afghanischen Hauptstadt Kabul am Samstagabend bekannt. In einer über das Internet verbreiteten Nachricht hieß es, ein Selbstmordattentäter habe bei einer Versammlung von "Häretikern" eine Sprengstoffweste gezündet. Der Angriff war die tödlichste Attacke in Afghanistan seit Jahresbeginn. Offiziellen Angaben zufolge wurden dabei mindestens 63 Menschen getötet und mehr als 180 weitere verletzt.

Ibiza-Video: Hofer betrachtet Strache-Aussagen als Privatmeinung

Wien - FPÖ-Chef Norbert Hofer hat am Sonntag im Ö1-"Sonntagsjournal" die jüngsten Attacken seines Vorgängers Heinz-Christian Strache gegen ÖVP-Chef Sebastian Kurz als dessen Privatmeinung bezeichnet. Dass Strache im Rückblick auf das Koalitions-Aus nach dem Ibiza-Skandal Kurz "Wortbruch" vorgeworfen hatte, will Hofer "gar nicht großartig beurteilen, das hat mein Vorgänger als Privatperson gemacht". Hofer sagte erneut, dass er die Koalition mit der ÖVP fortsetzen wolle.

ÖVP nennt Identitären-Verbot als Koalitionsbedingung

Wien - Die ÖVP verstärkt nach dem Nein des geschäftsführenden FPÖ-Klubobmanns Herbert Kickl zum Verbot der Identitären Bewegung ihre entsprechende Forderung. ÖVP-Klubchef August Wöginger erklärte am Sonntag, "dass das Verbot der Identitären in einer zukünftigen Regierung angegangen werden muss". Dass "ausgerechnet Herbert Kickl nun zum obersten Schutzpatron der Identitären" werde, sei "besonders pikant", sagte Wöginger. Die FPÖ reagierte ihrerseits mit scharfer Kritik an der ÖVP.

Hochschwangere Kärntnerin getötet: Verdächtiger wird befragt

Paternion - Die Ermittler haben im Fall der getöteten hochschwangeren Kärntnerin am Sonntag einen Verdächtigen ausgemacht. Der Mann werde aktuell befragt, sagte Staatsanwaltschafts-Sprecherin Tina Frimmel-Hesse auf APA-Anfrage. "Es gibt mehrere mögliche Verdächtige, bei einem von ihnen ist die Polizei jetzt dran", sagte sie. Ob es der Mann sei, der nach der Tat beim Verlassen der Wohnung beobachtet wurde, könne sie nicht sagen, so die Staatsanwältin. Das Verfahren werde jedenfalls wegen des Verdachts des Mordes geführt.

Unfallserie auf A1 in NÖ setzte sich fort

St. Pölten - Die Serie an Unfällen auf der Westautobahn (A1) in Niederösterreich hat sich am Sonntagnachmittag fortgesetzt. Richtung Linz krachte es auch zwischen Loosdorf und Melk sowie auf der Gegenfahrbahn Richtung Wien bei Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten-Land). Zuvor hatten sich bereits Unfälle auf der A1 Richtung Linz zwischen St. Pölten und Loosdorf, bei Ybbs bzw. in der Nähe von Amstetten ereignet. Nähere Informationen zum Hergang bzw. zu Verletzten waren laut Exekutive vorerst nicht bekannt.

Pferd in Niederösterreich über Kellertreppe gestürzt

Schrattenbach - Ein Pferd ist am Freitag in Schrattenbach (Bezirk Neunkirchen) über die Kellertreppe eines Einfamilienhauses gestürzt. Das Tier hatte laut Medienberichten die Tür durchbrochen und war im Untergeschoß liegen geblieben. Die Feuerwehr barg das Pferd mit Hilfe von Gurten aus dem Keller, nach einer Kontrolle und einer Versorgung durch den Tierarzt wurde der 31-jährige Wallach zurück auf die Weide gebracht.

(Schluss) grh/tpo

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