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30.11.2018 17:38:00
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Allianz-Aktie leichter: Allianz treibt Gewinnwachstum mit Strategieprogramm bis 2021 voran
Den Gewinn je Aktie will die Allianz SE bis 2021 pro Jahr um durchschnittlich 5 Prozent oder mehr steigern. Die Eigenkapitalrendite soll weiterhin bei mindestens 13 Prozent liegen.
Das operative Ergebnis soll bis 2021 pro Jahr um mindestens 4 Prozent zulegen. Im laufenden Jahr geht die Allianz davon aus, mindestens 11 Milliarden Euro zu erreichen. Zum Wachstum sollen vor allem das Schaden-Unfall-Geschäft und das Asset Management mit jeweils rund 5 Prozent beitragen. Beim Leben-Kranken-Geschäft wird mit einem Plus von 2 Prozent gerechnet.
Den bis Ende 2018 laufenden Dreijahresplan hat die Allianz weitgehend erfüllt. Bei der Steigerung des Ergebnisses je Aktie von 5 Prozent im Jahr lag der Konzern nach neun Monaten über Plan, die Schaden-Kosten-Quote von 94 Prozent wird ebenfalls mit ziemlicher Sicherheit erreicht werden. Die angestrebte Eigenkapitalrendite lag Ende September mit 13,8 Prozent über dem Zielwert von 13 Prozent.
Die Allianz rechnet in den kommenden Jahren weiterhin mit einer soliden Kapitalausstattung. Die Solvabilitätsquote nach dem Versicherungs-Regelwerk Solvency 2 soll bei mindestens 180 Prozent liegen. Die Allianz verfolgte bisher einen Zielkorridor von 180 bis 220 Prozent. Zum Jahresende wird der Wert voraussichtlich leicht darüber liegen.
Die Allianz-Aktie verliert
Die Aktien der Allianz sind am Freitag nach der Präsentation der neuen Gewinnziele stärker unter Druck geraten als der Gesamtmarkt. Zuletzt stand bei den Papieren des Versicherers ein Minus von 1,29 Prozent auf 186,72 Euro zu Buche. Damit sind die Gewinne dieser Woche mittlerweile verpufft. Aus dem Freitagshandel gingen die Papiere 1,41 tiefer bei 186,50 Euro pro Anteilsschein.
Wie aus Präsentationen des Vorstands zum Kapitalmarkttag hervorging, will Europas größter Versicherer in den kommenden Jahren zwar das operative Ergebnis weiter steigern. Negativ sei aber, dass die Allianz bei der Eigenmittelausstattung im Zeitraum von 2019 bis 2021 eine Solvency-II-Quote von nunmehr lediglich mehr als 180 Prozent anstrebe, schrieb Analyst Jonny Urwin von der Schweizer Großbank UBS.
FRANKFURT (Dow Jones)/ (dpa-AFX Broker)
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