25.11.2025 19:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Flughafen Wien-Schwechat baut keine dritte Piste

Wien/Schwechat - Der Flughafen Wien-Schwechat baut keine dritte Piste. Das Projekt werde nicht weiterverfolgt. Nach eingehender Analyse aller relevanten Entscheidungsfaktoren hat dies der Vorstand der Flughafen Wien AG am Dienstag beschlossen, teilte das Unternehmen am Abend mit. Man könne mit dem aktuellen Zwei-Pisten-System und dortigen Ausbauten auch weiterwachsen. Eine dritte Piste werde nur bei Bedarf in fernerer Zukunft womöglich wieder Thema - nach neuem Genehmigungsverfahren.

Trump zur Ukraine: "Wir kommen einer Einigung sehr nahe"

Abu Dhabi - US-Präsident Donald Trump hat sich optimistisch über einen baldigen Durchbruch in den Ukraine-Verhandlungen geäußert. "Ich denke, wir kommen einer Einigung sehr nahe", sagte Trump am Dienstag in Washington. Das Weiße Haus äußerte sich dagegen zurückhaltender. In den Gesprächen mit der Ukraine und Russland seien noch einige "heikle, aber nicht unüberwindbare" Punkte des US-Plans zu klären, erklärte Präsidentensprecherin Karoline Leavitt.

Oberstes Gericht: Bolsonaro muss 27 Jahre in Haft

Bras�lia - Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro hat dem Obersten Gericht des Landes zufolge alle Rechtsmittel im Fall seiner Verurteilung wegen eines geplanten Umsturzes ausgeschöpft. Der ultra-rechte frühere Staatschef müsse deshalb die gesamte 27-jährige Haftstrafe verbüßen, erklärte das Gericht am Dienstag. Bolsonaro war am Samstag nach der Beschädigung seiner elektronischen Fußfessel wegen "erhöhter Fluchtgefahr" aus dem Hausarrest ins Gefängnis verlegt worden.

Benko-Ehefrau zieht gegen Medien vor Gericht und siegt

Innsbruck - Die Frau von Signa-Gründer Ren� Benko, Nathalie Benko, ist am Dienstag in Innsbruck mit Anträgen gegen Verlage bzw. Medien wegen angeblichen Verstößen gegen das Mediengesetz vor Gericht gezogen. Sie war damit vorerst erfolgreich, denn die Medien - der Axel Springer Verlag mit zwei Online-Medien sowie der "Tagesanzeiger" - wurden wegen offenbar wahrheitswidriger Berichterstattung über eine angeblich von ihr eingereichte Scheidung zu Geldstrafen verurteilt.

Kanzler Stocker nach Operation ab Mittwoch wieder im Büro

Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) kehrt am Mittwoch nach seiner Rückenoperation zurück ins Bundeskanzleramt. Dem Regierungschef gehe es "sehr gut", hieß es am Dienstag aus seinem Büro gegenüber der APA. In der Öffentlichkeit sehen ließ sich Stocker aber bereits Dienstagabend, und zwar - dem Anschein nach gut gelaunt - bei einer Buchpräsentation der Volkspartei im Parlament.

Defizitverfahren - Österreich erfüllt derzeit EU-Vorgaben

Brüssel - Die EU-Kommission hat am Dienstag den Herbst-Teil ihres sogenannten Europäischen Semester-Pakets mit wirtschaftspolitischen Empfehlungen an die EU-Länder vorgelegt. Trotz erwarteter höherer Budgetdefizite der Bundesländer und einem voraussichtlich noch tieferen Haushaltsloch als angepeilt macht Brüssel keine neuen Vorgaben an Wien. Österreich dürfte laut Mitteilung der Kommission 2025 und 2026 die im Defizitverfahren vorgegebene Obergrenze bei den Nettoausgaben einhalten.

Meinl-Reisinger unterstützt Albanien bei EU-Beitritt 2030

Tirana - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) hat bei einem Besuch in Albanien ihre Unterstützung für einen EU-Beitritt des Westbalkanlandes bis 2030 zum Ausdruck gebracht. Die albanische Außen- und Europaministerin Elisa Spiropali bekräftigte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Meinl-Reisinger in Tirana das Beitrittsziel bis 2030. Bis 2027 wolle Tirana die EU-Beitrittsverhandlungen abschließen. "Wir teilen die gleichen Werte", sagte Spiropali.

Skihersteller Fischer und Atomic schreiben rote Zahlen

Wien/Ried im Innkreis - Die Skihersteller Fischer Sports, Atomic und Blizzard haben im Vorjahr die Kaufzurückhaltung zu spüren bekommen: Der Umsatz von Fischer fiel um 30 Mio. Euro auf knapp 120 Mio. Euro, unterm Strich fiel ein Verlust von 10,5 Mio. Euro an, nach 1,4 Mio. Euro Gewinn ein Jahr zuvor. Bei Atomic drehte das Ergebnis von 2,5 Mio. Gewinn in 3,65 Mio. Euro Verlust. Und Blizzard schrieb 1,6 Mio. Euro Verlust, nach rund 700.000 Euro Gewinn ein Jahr zuvor.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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