HDAX
26.02.2013 08:20:34
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Aktien Frankfurt Ausblick: Deutliche Verluste erwartet - Patt in Italien droht
"Berlusconi hat wohl das politische Comeback des Jahrhunderts geschafft - oder kann zumindest eine Hängepartie erzwingen", sagte Händler Jordan Hiscott von Gekko Markets. Beides sei Gift für die Aktienmärkte, die entsprechend in ganz Europa tief im Minus erwartet werden. Fehlende klare Mehrheiten würden mit sinkenden Wahlbeteiligungen immer häufiger. Für Hiscott auch ein Ausdruck, dass den großen Parteien effektive Maßnahmen zur Krisenbewältigung kaum noch zugetraut werden. Aktuell sieht es danach aus, als ob das reformfreundliche Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani zwar im Abgeordnetenhaus gewonnen hat, im Senat jedoch auf Partner angewiesen sein wird.
BASF, FMC UND FRESENIUS MIT ZAHLEN
In dem trüben Marktumfeld gab es am Dienstag vorbörslich keinen einzigen Dax-Gewinner. Einige Aktien standen mit der Zahlenvorlage im Fokus: BASF werden im negativen Marktumfeld nach "enttäuschendem EBIT" von einem Händler schwach erwartet. Beim Broker Lang & Schwarz büßten sie zweieinhalb Prozent ein. Insgesamt seien die Zahlen des Chemiekonzerns für 2012 gemischt ausgefallen, da Umsatz und Gewinn unter dem Strich die Erwartungen etwas übertroffen hätten. Der Ausblick und der Dividendenvorschlag böten keine Überraschung.
Vergleichsweise geringe Verluste verzeichneten die defensiv eingeschätzten Aktien von FMC und Fresenius. Die Unternehmen hatten ebenfalls Resultate vorgelegt. Die Titel des Dialysekonzerns FMC (Fresenius Medical Care) fielen um 0,31 Prozent, nachdem die vorgelegten Ergebnisse für das abgelaufene Jahr einem Händler zufolge gemischt ausgefallen sind. Den Ausblick hob er aber negativ hervor. Bei den Fresenius-Papieren (Fresenius SECo) gab es laut Händlern kaum Impulse durch die Zahlen. Sie waren mit einem knappen Minus der vorbörslich beste Dax-Wert.
BAYER UND SKY TROTZ GUTER NACHRICHTEN IM MINUS
Auch die Aktien von Bayer und Sky Deutschland konnten sich trotz positiver Meldungen nicht dem schwachen Markt entziehen. Bei Bayer war es den Papieren keine Stütze, dass der der Chemie- und Pharmakonzern einen Erfolg in den USA verbuchen konnte. Die Leverkusener dürfen ihr Medikament Stivarga nun auch weiteren Krebspatienten zukommen lassen. Bei Sky wertete ein Börsianer ein Interview mit Unternehmenschef Brian Sullivan positiv, in dem dieser von weiterem Wachstum sprach./tih/rum
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